+
Michael Kuhl, Rehbock

Leserfotos

Ein zarter Nebelhauch

  • schließen

Nebel, Regen und Wolken sind auf einigen Leserfotos auf dieser Seite zu sehen. Nein, wir haben noch nicht Herbst, aber der Sommer hat zuletzt eine Pause eingelegt. Die Tage werden bereits merklich kürzer, die Temperaturen sind gesunken. Und die Leserfotografen haben sich nach den vielen sommerlichen Motiven der vergangenen Wochen ihre Nischen gesucht.

Zum Beispiel Silke Koch aus Fernwald. Sie war neulich früh morgens unterwegs, als sie den zarten Nebelhauch über den Wiesen entdeckte. "Ein so schöner Sonnenaufgang war das in Fernwald", kommentiert die Fotografin ihr Foto.

Im Uhrzeigersinn geht es weiter: Bilder von seinem Hokkaido-Kürbis hat uns Burckhard Horstmann aus Alten-Buseck zugesandt. Dieser Kürbis ging "mit einer Ranke so hoch hinaus, dass ich dieses Prachtexemplar ganz bequem im Stehen ernten kann". Und der Alten-Busecker hat noch eine Idee: "Sollte ich mir mal patentieren lassen".

Karl Heinz Leinweber war wieder mit seinen Treiser RadWanderSenioren unterwegs, diesmal zwischen Grünberg und Geilshausen. Dort blüht es am Wegesrand in voller Pracht. Klar, dass die Radler bei diesem Anblick eine Pause einlegten.

Eine Wasserwand oder -gardine unter dem Lichtstrahl einer Straßenlaterne entdeckte Karl-Heinz Theiß aus Gemünden. Früher habe es nicht so stark geregnet, meint er. Und: "Die Bilder sind im wahrsten Sinne des Wortes noch feucht - also patschnass."

Alexandra Eisenhardt outet sich als treue Leserin der Gießener Allgemeinen - und hat nun zum ersten Mal ein Foto für diese Leserfotoseite eingesandt. Fotografiert hat sie die Blühstreifen, die sie rund um den Auhof in Niederkleen gesehen hat.

Jetzt zu der Aufnahme, der der Fotograf Georg Schmidt aus Alten-Buseck den Titel "Der Weg" gegeben hat. An einem der letzten Sonnentage war Schmidt auf dem Rückweg von Lollar nach Alten-Buseck, als er auf diesen Weg stieß, und zwar oberhalb des ehemaligen Depots. Angetan von diesem schönen Motiv drückte Georg Schmidt ab: "Man konnte ihn gemütlich begehen und hatte einige schattige Plätzchen."

Dank der warmen und trockenen Witterung fühlt sich der Distelfalter zur Zeit bei uns wohl, schreibt Andrea Mey aus Lollar. In ihrem Garten stehen zwei Sommerflieder, an denen sich dieser schöne Edelfalter Nektar holt. So hatte sie die Gelegenheit, die Insekten in Ruhe zu fotografieren - allerdings mit dem Teleobjektiv (Brennweite 300 Millimeter), "sie mögen es nicht, wenn man ihnen zu nahe kommt".

Bleibt noch das Foto vom neugierigen Rehbock, entdeckt im Bohnenfeld zwischen Holzheim und Grüningen von Michael Kuhl aus Holzheim. Vielen Dank! (süd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare