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Der Supermond und die Fotografen

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In der Nacht auf Mittwoch hat ein "Supermond" zahlreiche Fotografen und Himmelsgucker nach draußen gelockt. Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) kann der Mond der Erde, gemessen von Mittelpunkt zu Mittelpunkt, bis auf 356 400 Kilometer nahekommen (Perigäum). Wenn ein Vollmond im Perigäum steht, werde die Mondscheibe maximal groß und hell, erklärt ein Astronom des DLR.

Hier nun eine Auswahl aus den Fotos, die uns dazu erreichten. Martin Theiß hat seine imposanten Aufnahmen am Mittwoch in den frühen Morgenstunden gemacht. Die Position des Mondes hat er mit der App "PhotoPills" ermittelt, sodass der Mond kurz vor seinem Untergang neben der Grüninger Warte und in den Baumwipfeln zu sehen war.

Volker Mattern hat das Naturspektakel am Abzweig der Straße nach Vetzberg, zwischen Krofdorf-Gleiberg und Rodheim, beobachtet. Der Supermond wanderte bedächtig auf seiner Bahn von Nordost nach Südwest und überquerte dabei Gleiberg: "Besonders schön war der Anblick, als der Mond wie ein riesiger Ballon direkt über dem Bergfried stand."

Werner Bender hat den Mond ebenfalls in Grüningen beobachtet, gegen 20.30 Uhr traf er dort auf den Hahn auf der Kirchturmspitze.

Marlies Wagner hat ihren Abendspaziergang entlang der Kropbach in Heuchelheim gemacht und dort die "tolle Stimmung" eingefanden, als der Mond von den Zweigen gekitzelt wurde. Dieter Zecher war am frühen Mittwochmorgen spazieren und hat gegen 6.30 Uhr in Ruttershausen den "Super-Vollmond" kurz vorm Untergang fotografiert.

Ein besonders stimmungsvolles Bild ist auch Anette Piske gelungen. Von ihr geben wir noch die Grüße weiter, die zurzeit eigentlich in allen E-Mails an die Redaktion stehen: "Bleiben Sie gesund". süd

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