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Heinz Peter Landvogt, Suchspiel

Leserfotos

Ein Sammelsurium

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So langsam trudeln die ersten Fotos mit bunten Herbstblättern ein. Davon wird es in den nächsten Wochen noch genug spektakuläre Motive geben, deshalb verzichten wir auf dieser Seite auf Herbstlaub - weitestgehend jedenfalls. Denn zum Schluss gibt es ein kleines Suchspiel, und dabei spielen die vielen Blätter auf dem Rasen eine nicht unwesentliche Rolle.

Fangen wir mit dem aktuellsten Foto an, oben auf der Seite. Dieter Nuber hat den roten Himmel, den sicherlich viele Leser am Dienstagabend auch gesehen haben, mit seiner Kamera eingefangen. Er war mit dem Rad auf dem Heimweg und hat die "Superstimmung, wenn der Himmel so langsam anfängt zu brennen", im Feld unter der Burg Gleiberg eingefangen. Das war auch deshalb möglich, weil "die Knipse immer in der Radtasche liegt".

Weiter geht es mit dem Bild links: Michael Henkelmann aus Heuchelheim hat eine Vogeltränke draußen stehen. Die Vögel lassen es sich nicht nehmen, darin auch zu baden. Der Redaktion zugemailt hat Michael Henkelmann ein Foto von einer Blaumeise beim Bad.

Die kleine Maus links unten hat Helmut Spies in seinem Garten in Langgönser Ortsteil Dornholzhausen entdeckt, als sie sich an einer Wallnuss zu schaffen machte. Spies hatte sich immer wieder darüber gewundert, dass einige Nüsse Löcher haben. "Nun ist es klar: Mäuse fressen das Innenleben von Nüssen!", schreibt er.

Irmtraut Gottschald war in den vergangenen Tagen wieder mit ihrer Kamera unterwegs und hat vor allem viele bunte Herbstfotos gemacht. Die werden heute noch nicht veröffentlicht. Wir haben uns für das Motiv mit den Schildkröten entschieden, die offenkundig die Oktobersonne genießen und ein Sonnenbad nehmen. Die Schildkröten hat sie an der Grube Fernie bei Großen-Linden eingefangen.

Kommen wir zum Suchspiel: Heinz Peter Landvogt aus Heuchelheim hat es uns geschickt. Er schreibt: "Gestern hat die Natur ein Suchspiel veranstaltet. Wo ist der Schmetterling mit den hochgefalteten Flügeln in dem ganzen Wirrwarr von Blättern und Zwetschen im Gras?" Bitte jetzt suchen, am Ende des Textes lösen wir bereits auf. Wenn einem Leser die vielen Zwetschen im Gras auffallen, auch dafür gibt es eine Erklärung. Landvogt schreibt, er habe reichlich abgeerntet, aber nach 49 Kilo "habe ich aufgegeben, weil selbst ›unter Drohungen‹ keiner im Bekannten- und Kollegenkreis mehr gewillt war, Zwetschen abzunehmen". Jetzt noch die Lösung. Der Schmetterling sitzt von etwa 3 Uhr ausgehend leicht nach innen. (süd)

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