Waldbrand

Feuerwehr löscht brennenden Waldboden

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Großeinsatz der Feuerwehr zwischen Rüddingshausen und Deckenbach: Es brennt der Waldboden. Durch schnelles Eingreifen wird Schlimmeres verhindert.

Durch schnelles und beherztes Eingreifen hat die Feuerwehr einen größeren Waldbrand verhindert.

Die Einsatzkräfte löschten nicht nur brennenden Waldboden, sondern legten mit Hacken und Schaufeln einen Graben an und füllten ihn mit Wasser. So konnte sich das Feuer nicht weiter ausbreiten.

"Es tut gut, durch schnelle Hilfe Größeres verhindert zu haben", berichtete Rabenaus Gemeindebrandinspektor Markus Göbel.

Gegen 13.30 Uhr wurde die Feuerwehr zum Einsatz in den Wald zwischen Rüddingshausen und dem Homberger Stadtteil Deckenbach gerufen.

Warum rund 120 Quadratmeter Waldboden brannten, ist noch unklar. Vermutlich ist auch hier die extreme Hitze verantwortlich.

Zur Vorsicht Rettungswagen gerufen

Die 40 Einsatzkräfte aus Rabenau, Allendorf/Lumda und Grünberg bekämpften das Feuer. Unterstützung bekamen sie durch einen Forstwirt, der mit einer Säge Holz gleich kleinschnitt. Nach rund drei Stunden war das Feuer gelöscht.

Gemeindebrandinspektor Göbel hatte zusätzlich einen Rettungswagen zur Einsatzstelle gebeten. "Das diente der Eigensicherung", erklärte er. Bei einem solch körperlich schweren Einsatz und der extremen Hitze könne er nicht wissen, ob ein Helfer kollabiere.

Für einen solchen Fall wollte er Vorsorge treffen. Hätte es einen aktuellen Einsatz gegeben, wäre der Rettungswagen dahin abgezogen worden.

Am Ende war der Gemeindebrandinspektor mit der Zusammenarbeit aller vor Ort zufrieden.

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