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Auf der WWDC dreht sich normalerweise alles um Software-Entwicklung. Spekulationen zufolge könnte das dieses Jahr aber anders sein.

Neues von Apple

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Cupertino (dpa). Unter so viel Druck ging Apple schon lange nicht mehr in eine seiner WWDC-Entwicklerkonferenzen wie in diesem Jahr. Die iPhone-Verkäufe sinken, vor allem wegen des schwachen Markts in China. Das App-Store-Geschäft steht im Visier einer Wettbewerbs-Beschwerde in der EU und einer Verbraucherklage in den USA. Und manche Entwickler wollen sich nicht damit zufriedengeben, dass Apple bestimmte Funktionen wie den NFC-Chip auf dem iPhone oder die Daten zur Gerätenutzung exklusiv nutzt. Doch trotz der Herausforderungen kann Apple die Entwickler mit einem schlagenden Argument locken. Es gibt über 1,4 Milliarden Geräte, die mit einem Apple-Betriebssystem laufen und mit Apps versorgt werden wollen.

Wenn Apple-Chef Tim Cook am Montag (ab 19 Uhr MESZ) auf die Bühne des Mc-Enery Convention Centers in San Jose tritt, sind die Erwartungen hoch. Es wäre nicht Apples Art, die Herausforderungen bei einer WWDC direkt auszusprechen, aber über die Keynote verstreut dürften sich die Gegenargumente des Konzerns finden. Die wichtigste Aufgabe der WWDC ist es jedoch, App-Entwicklern und Nutzern einen Ausblick auf die nächste Version der Betriebssysteme für iPhone, iPad, Mac und die Apple Watch zu geben.

Die Zuschauer zu überraschen, wird für Apple in diesem Jahr nicht so einfach, denn schon vor Wochen sickerten viele Neuerungen durch. So berichteten das Blog "9to5Mac" und der Finanzdienst Bloomberg zum Beispiel, dass mit iOS 13 das iPad zum Zusatz-Display für einen Mac werden kann und auf den iPhones unter anderem die Mail- sowie die Karten-App, der Browser Safari und der Chatdienst iMessage neue Funktionen bekommen. Außerdem soll es demnach einfacher werden, iPad-Apps auf den Mac zu bringen. Und der Multimedia-Dinosaurier iTunes solle in einzelne Apps wie "Musik" und "Podcasts" aufgesplittet werden.

Apples Computer-Uhren sollen den Berichten zufolge einen eigenen App Store direkt auf den kleinen Geräten bekommen. Hier besitzt Apple gegenüber den Wettbewerbern einen großen Vorsprung.

Hardware steht normalerweise nicht im Mittelpunkt der WWDC, aber es gab auch schon Ausnahmen. Apple-Experten spekulieren, dass dies in diesem Jahr wieder der Fall sein dürfte und die Teilnehmer einen ersten Blick auf die neue Generation des Desktop-Rechners Mac Pro für anspruchsvolle Nutzer sowie einen passenden Monitor werfen könnten.

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