Beim ARD-Talk von Sandra Maischberger wurden die Folgen der Corona-Krise diskutiert.
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Beim ARD-Talk von Sandra Maischberger wurden die Folgen der Corona-Krise diskutiert.

Düsteres Szenario 

Corona-Talk bei Maischberger - Wirtschafts-Experte schlägt Alarm: „Da helfen auch die Schutzschilde nichts“

Coronavirus: Wie geht es in Deutschland weiter? Wirtschafts-Experte Gabriel Felbermayr zeigte im ARD-Talk von Sandra Maischberger ein düsteres Szenario auf.

  • Im ARD-Talk von Sandra Maischberger trafen sich Experten zum Thema Coronavirus* in Deutschland
  • Dabei war die Stimmung insgesamt zuversichtlich
  • Doch ein Gast zeichnete eine ernüchternde Wirtschaftsprognose

München - Es ist eine beunruhigende Prognose, die der Ökonom Gabriel Felbermayr am Mittwochabend bei der Talkshow „Maischberger. Die Woche“ den Zuschauern verkündet. Verschiedene Gäste trafen sich, um über die aktuelle Situation Deutschlands zu debattieren - natürlich mit ausreichend Sicherheitsabstand zwischen den Stühlen. 

„Wie geht es Deutschland in der Corona-Krise?“, war das Motto des Abends. Sandra Maischberger hatte verschiedene Experten geladen, darunter auch den Präsidenten des Weltwirtschaftsinstituts. Im Gegensatz zu den anderen Gästen zeigte sich dieser nicht ganz so optimistisch. 

Maischberger (ARD): Ökonom rechnet Auswirkungen der Corona-Krise vor 

Felbermayr rechnete im TV vor, wie die aktuelle Corona-Krise grundsätzlich jeden einzelnen Bürger treffen kann. „Einen Monat lang 1600 Euro weniger Einkommen“. Doch wie kommt der Experte auf diese Prognose?

„Eine Woche auf 50 Prozent Leistung runter reguliert kostet uns 35 Milliarden Euro“, beschreibt der Ökonom. Nehme man diese Zahl mal vier, ergibt sich eine Summe von 140 Milliarden Euro. Mal vier, weil er in seinen Berechnungen davon ausgeht, dass die Maßnahmen der Regierung noch bis Ostern andauern werden - also damit insgesamt vier Wochen gültig sind. 

ARD-Talk bei Maischberger: „Einen Monat lang 1600 Euro weniger Einkommen“

Pro Woche, in der die deutsche Wirtschaft nur zu 50 Prozent läuft, würde 400 Euro pro Kopf weniger ausmachen. Dies wiederum auf einen Monat gesehen dann 1600 Euro pro Nase. Rentner und Geringverdiener miteinbezogen. „Es macht uns alle ärmer. Da helfen auch die Schutzschilde nichts.“

Der geladene Virologe Jonas Schmidt-Chanasit hielt sich mit seinen Prognosen zurück. Schließlich stehe man noch am „Anfang der Entwicklung“. Während Schmidt-Chanasit lieber keine Prognosen abgeben wollte, war ein anderer Virologe am Mittwochabend bei Stern TV etwas mutiger. Er zeigte eine mögliche beunruhigende Folge der aktuell geltenden Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote auf. 

mak 

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerkes. 

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