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Zuletzt haben sich Bürger vermehrt über Ratten beschwert. Die Tiere gehen bei der milden Witterung derzeit oft oberirdisch auf Nahrungssuche, teilt die Stadt mit. 

Milde Witterung

Ratten in Rosbach: Stadt bittet Bürger um Hilfe

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Die Stadt hat ein Rattenproblem. Zuletzt hatten sich Bürger immer häufiger über Ratten beschwert, etwa an der Adolf-Reichwein-Halle oder im Neubaugebiet Sang.

Die milde Witterung begünstige Aktivität und Population der Plagegeister, teilt die Stadt nach einem Gespräch mit einem Schädlingsbekämpfer mit. Bürgermeister Steffen Maar bittet die Bevölkerung nun um Hilfe.

Es gebe hessenweit zurzeit keine Rattenplage, die Nager kämen jedoch wegen dem Temperaturanstieg aus der Kanalisation heraus, um auf Nahrungssuche zu gehen. "Trotzdem sind es Schädlinge und wir nehmen die Situation sehr ernst", betont Maar in einer Pressemitteilung.

Ratten würden in Rosbach das ganze Jahr über professionell bekämpft - im gesamten Kanalnetz aller drei Stadtteile, wie Fachbereichsleiterin Anja Föh-Warzecha betont. Stellt man einen Befall fest, werden im Kanal spezielle Köderboxen mit Giftköder ausgelegt. Auch oberirdisch werden bei Meldung Köderboxen ausgelegt, diese werden dann jedoch besonders gesichert und mit Warnhinweis beschriftet. "Auch in der nächsten Zeit werden wir gezielt weitere Köder auslegen, wenn uns Rattenvorkommen gemeldet werden.", betont Maar. Bei der Stadtverwaltung können Stellen mit Rattenbefall (möglichst mit Ortsbeschreibung) bei Sebastian Briel, E-Mail briel@rosbach-hessen.de, Tel. 0 60 03/8 22-2 21, gemeldet werden. Fragen zur Vorbeugung gegen Rattenbefall oder zur Bekämpfung von Rattenvorkommen beantwortet Normen Oel per Telefon 0 60 03/82 96 71, oder E-Mail an klaerwerk-rosbach@t-online.de.

Speisereste nicht in die Toilette

Oberstes Gebot der Rattenbekämpfung sollte laut Maar jedoch sein, das Nahrungsangebot für die Schädlinge so gering wie möglich zu halten. Daher bittet er die Rosbacher, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen, Unterschlupfmöglichkeiten am Haus zu reduzieren und Lebensmittelreste (vor allem Fleisch) nicht auf Komposthaufen zu werfen. "Speisereste sollten keinesfalls über die Toilette und somit über die Kanalisation entsorgt werden." Um hierzu eine Hilfestellung zu bieten, entwerfe die Stadtverwaltung zurzeit ein Merkblatt.

Quelle: Wetterauer Zeitung

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