16-mal die Höchstnote bei der 27. Stadtschau

Rosbach-Rodheim v. d. H. (sto). Zum 27. Mal fand am Wochenende die Stadtschau der drei Rassegeflügelvereine aus Rosbach und Rodheim statt. An der Ausstellung im Bürgerhaus beteiligten sich 19 Züchter, darunter zwei Jugendliche.

Rosbach-Rodheim v. d. H. (sto). Zum 27. Mal fand am Wochenende die Stadtschau der drei Rassegeflügelvereine aus Rosbach und Rodheim statt. An der Ausstellung im Bürgerhaus beteiligten sich 19 Züchter, darunter zwei Jugendliche. Sie hatten 343 gefiederte Tiere mitgebracht - 38 mehr als im Vorjahr, rechnete der Vorsitzende des Geflügelzuchtvereins Rodheim, Kurt Winkler, vor. Verantwortlich dafür seien die zwei neuen Züchter vom aufgelösten Verein aus Assenheim, die sich angeschlossen hätten. Zudem hatte man mit dem 69-jährigen Heinz Hisserich einen Züchter gewinnen können, der mit seinen Tieren gleich zweimal für Aufsehen sorgte: So präsentierte er mit den Orpington-Hühnern die größten Exemplare der Schau und bereicherte die Ausstellung erstmals mit je einem Paar Bahama-, Moor- und Rotschulterenten.

Neben diesen Wasservögeln zeigten die Züchter zehn Hühner, 78 Zwerghühner und 252 Tauben. Und die zum Abschluss der Schauserie 2010 gezeigten Tiere wurden von den Preisrichtern als hochklassig eingeschätzt: Sie entschieden sich 16-mal für die Höchstnote "V" und 27-mal für "hv". Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Über die Höchstnote ihrer Tiere freuten sich bei den Hühnerzüchtern Walter Sommerlad (Zwerg-Welsumer) und Frank Kesper (Zwerg-Malaien). "V"-Tauben zeigten Richard Kester mit Hessenkröpfer, Ernst Bachmann mit Modena, die Zuchtgemeinschaft Kratzer mit Starwitzer Flügelsteller, Hans Fischer, Kurt Winkler und Uwe Landvogt mit Deutsche Modeneser, Heinz Reeh mit Altdeutschen Mövchen, Peter Rasch mit Kölner Tümmler, Wilhelm Breitwieser mit Amsterdamer Bärtchentümmler und Kurt Winkler mit Felegyhazar-Tümmler. Weitere Preise für "hv"-Tiere erhielten Wilhelm Moder, Heinz Hisserich, Erwin Brodrecht, Peter, Kerstin und Patrizia Seelos sowie Jost und Maxi Wellenstein.

Die Leistungspreise für Hühner holten sich Walter Sommerlad, Frank Kesper und Werner Zahrt sowie für Tauben Hans Fischer, Uwe Landvogt und Kurt Winkler. Der Zuchtpreis des Kreisverbands Friedberg, den Vorstandsmitglied Stefan Vömel (Bad Vilbel) übergab, ging an Maxi Wellenstein für Federfüßige Zwerghühner; der Preis des Ersten Stadtrats Wolfgang Datz an Patrizia Seelos für Seidenhühner.

Zur Eröffnung am Samstag waren unter anderem Rodheims Ortsvorsteher Rainer Schaub, Stadtverordnetenvorsteherin Annegret Hafner, Bürgermeister und Schirmherr Detlef Brechtel sowie Blütenkönigin Susanne I. erschienen. Durch den aufgeflogenen Futtermittelskandal sei das Thema Tierzucht aktueller denn je, sagte Hafner. Die im Fernsehen zu sehenden Tiere seien aber in der "Anonymität der Massentierhaltung" einzuordnen. Dagegen würdigte sie die artgerechte Haltung bei den Kleintierzüchtern, wo jedes einzelne Geschöpf von seinem Züchter individuell gehegt und gepflegt werde.

Als Anhängerin der Kleintierzucht offenbarte sich auch die Blütenkönigin: Sie habe schon als kleines Mädchen die Ausstellung besucht. "Sie beschäftigen sich an 24 Stunden in 365 Tagen des Jahres mit den Tieren", betonte Brechtel. Deshalb sei die ehrenamtliche Tätigkeit nicht hoch genug einzuschätzen. Die Stadt werde auch in Zukunft solche Aktivitäten unterstützen.

Als Dankeschön für ihr Engagement ehrte der Bürgermeister gemeinsam mit der Blütenkönigin die erfolgreichsten Züchter der Ausstellungsserie des Vorjahres. Neben Urkunden erhielten die Preisträger eine Kunstguss-Plakette. Das Motiv erinnert an die Mondlandung 1969.

Präsente erhielten Ernst Bachmann, Hans Fischer, Frank Kesper, Richard Kester, Patrizia Seelos, Kurt Winkler und Uwe Landvogt (alle Kleintierzuchtverein Rodheim) sowie die Kaninchenzüchter Erwin Kreh und die Zuchtgemeinschaft Karin/Karl-Heinz Blecher (Kleintierzuchtverein Rosbach).

Die Ausstellung in Rodheim war wiederum mit einer Tombola sowie einem Informationsstand der Naturschutzgruppe Rosbach umrahmt.

Quelle: Wetterauer Zeitung

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