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Natur- und Artenschutz

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Von: red Redaktion

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Bürgermeisterin Olga Schneider (M.) mit Fachstellenleitung Eva Langenberg (l.) und Eva Maria von Lospichl. © pv

Rockenberg (pm). Kürzlich hat Rockenbergs Bürgermeisterin Olga Schneider mit Vertreterinnen der Unteren Naturschutzbehörde, Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege des Wetteraukreises, Eva Langenberg und Eva Maria von Lospichl, gesprochen. Schneider erhielt einen Einblick in das Aufgabengebiet von Naturschutzbehörden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dieses umfasst den Vollzug des Natur- und Artenschutzrechts, vor allem des Bundesnaturschutzgesetzes und der Landesnaturschutzgesetze sowie der aufgrund dieser Gesetze erlassenen Rechtsverordnungen. Über das Gespräch berichtet Schneider: »Wir entwickeln uns in der Gemeinde weiter. Unsere Infrastruktur wird optimiert und an den Bedarf angepasst, wie z. B. der Burgweg mit der gemeinsamen Feuerwehr, dem Ärztehaus, der Schule, Nahversorgern und betreutem Wohnen oder dem Gewerbegebiet Rockenberg Süd. Bevor ein Projekt in dieser umfassenden Größe umgesetzt werden kann, bedarf es viele Gespräche, unter anderem mit der Unteren Naturschutzbehörde, um Ausgleich für die bebauten Flächen für die Natur und die Artenvielfalt auszuweisen und den Schutz der Tiere.«

Ein Beispiel sei die Baumaßnahme im Gewerbegebiet Rockenberg Süd: Beim Rückbau der alten Kläranlagen hätten sich über Jahre viele kleine Tiere angesiedelt, daraufhin wurden zwei Teiche in unmittelbarer Nähe angelegt zur Weiterentwicklung der Tiere. Auch die Kleingärten seien enorm wichtig für die Tierartenvielfalt, dies wurde durch viele Untersuchungen belegt.

»Unsere Gemeinde verfügt über eine Vielzahl von Naturschutzgebieten, wie z. B. in Rockenberg die Klosterwiesen und die Höll und in Oppershofen den Wingertsberg«, sagte Schneider. Infos gibt es auf der Homepage der Gemeinde unter rockenberg.de oder auf der App von Rockenberg. Bürgermeisterin Schneider hofft weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit zwischen den Behörden.

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