Assenheimer Weihnachtsmarkt zieht auch Hobbykünstler an

Niddatal-Assenheim (udo). Den vor der Kirche aufgebauten Weihnachtsmarkt nutzten am Samstag zahlreiche Hobbykünstler, um ihre Arbeiten zu zeigen. Jürgen Hagemann hat bereits mehrere Generationen als Weihnachtsmann begleitet und verteilte auch diesmal wieder seine Teig-Nikoläuse.

Der Musikzug Niddatal stimmte vor dem Kirchenportal vorweihnachtliche Weisen an. Dabei hatte die Kirche wegen der Innenrenovierung nicht beim Familiengottesdienst genutzt werden können. Dieser fand im nahen (und überfüllten) Gemeindehaus statt. Die Singkinder stimmten zwei Lieder aus dem "Stern von Bethlehem" an und eröffneten anschließend den Markt. Als jüngste Akteurin wirkte die fünfjährige Nele Langer mit. In dem fröhlichen Gottesdienst mit viel Gesang wurden vier Konfirmanden nachträglich eingeführt: Yannick Stumpf, Nina Waßmann, Jessica Keller und Katharina Kraft.

Die Jugendfeuerwehr geleitete vom Gemeindehaus zum Markt. Dort wurden Speisen und Getränke serviert, weihnachtliche Weisen erklangen, und die Kinder fragten, "wann denn endlich der Weihnachtsmann kommt". Die Jugendfeuerwehr kam ihrer Aufgabe nach und behütete ein anheimelndes Lagerfeuer. Die evangelische Kirchengemeinde war als Gastgeberin an mehreren Ständen präsent.

Hobbykünstler stellten aus, und in der nahen ehemaligen Synagoge hatte ein Kramladen seine Tore geöffnet. Das Sortiment wechselt jedes Jahr. Der KuK-Kramladen wird noch am Samstag und Sonntag, 10. und 11. Dezember, von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Mitglieder des Musikzugs Niddatal interpretierten adventliche Weisen. "Nikolaus" Jürgen Hagemann erläuterte am Rande der Veranstaltung, er habe immer zwölf Brezeln in Reserve für die Kinder, die zu spät kämen: "Das sind dann immer die dankbarsten Empfänger!" Vom Pfarrhaus her zog er mit seiner roten Lampe zur Kirche. Während er selber mit martialischem Klingeln auf sich aufmerksam machte, begleitete sein Gefolge ihn und feuerte ihn an. Während die Kapelle den Chor zu "O Tannenbaum" begleitete, wurden die Nikoläuse verteilt – auch wenn nicht alle ein Gedicht aufsagen konnten.

Quelle: Wetterauer Zeitung

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