Zeichen gegen Diskriminierung

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Im Rahmen der »internationalen Woche gegen Rassismus« hat die Schulsozialarbeit, vertreten durch Anette Kehrbaum und Luna Marceno, unterstützt von der Schulleitung der Kurt-Schumacher-Schule Veranstaltungen zum Thema »Ausgrenzung und Diskriminierung« organisiert. Kehrbaum und Schulleiterin Ursula Hebel-Zipper eröffneten die »Internationale Woche gegen Rassismus« und betonten, dass an der »Kurt« kein Rassismus geduldet werde, dass »wir uns als Schule, und damit jeder einzelne hier, sich gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus aussprechen und couragiert und gemeinschaftlich dagegen angehen werden«.

Im Rahmen der »internationalen Woche gegen Rassismus« hat die Schulsozialarbeit, vertreten durch Anette Kehrbaum und Luna Marceno, unterstützt von der Schulleitung der Kurt-Schumacher-Schule Veranstaltungen zum Thema »Ausgrenzung und Diskriminierung« organisiert. Kehrbaum und Schulleiterin Ursula Hebel-Zipper eröffneten die »Internationale Woche gegen Rassismus« und betonten, dass an der »Kurt« kein Rassismus geduldet werde, dass »wir uns als Schule, und damit jeder einzelne hier, sich gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus aussprechen und couragiert und gemeinschaftlich dagegen angehen werden«.

Den Auftakt der Antirassismus-Woche machten Dominik Rinkart und Lea Weber vom Poetry-Slam Wetterau mit einem »Mini-Poetry-Slam« und Workshop. Mitten im Foyer der Schule hatte die Technik-AG eine kleine Bühne für die beiden Akteure aufgebaut. Die Schüler saßen auf Treppenstufen, auf dem Boden und hörten gebannt den Vortragenden zu. »Wichtig ist, dass ihr das sagt, schreibt, was euch bewegt, was ihr denkt und fühlt«, empfahl Rinkart den Schülern. Und so waren die Texte geprägt von der Suche nach dem »richtigen Weg«, nach den eigenen Standpunkten, sich hineinversetzen in andere, was es heißt »anders« zu sein.

»Schubladendenken« verdeutlicht

In einem weiteren Vortrag »räumte« Rinkart mit Vorurteilen und »Schubladendenken« vom Kopftuch- bis zum Schwarzwälder-Bollenhut-tragen auf. Weber und Rinkart luden die Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen ein, zeigten, wie aus Wörtern Geschichten entstehen können. Improvisation und Kreativität der beiden Poetry-Slammer ließen immer wieder Neues entstehen, und die Schülerinnen und Schüler waren ein Teil der Texte. Am Ende gab es großen Applaus und die Einladung, an einem Schreib-Workshop teilzunehmen. An den folgenden Tagen hatten sich sechs Klassen der 9. Jahrgangsstufe für die ausgeschriebenen Workshops vom Netzwerk für Demokratie und Courage »Alles nur Bilder im Kopf«, »Das wird man doch wohl mal sagen dürfen« und dem Workshop der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank zu Diskriminierung angemeldet. Die Schüler erfuhren, wie rassistische Bilder in der Gesellschaft verbreitet sind, wie sie verbreitet werden und wurden somit für die Auswirkungen rassistischer Diskriminierung sensibilisiert. Während des Projekttages wurde zunächst der Zusammenhang zwischen Gruppenkonstruktionen und Diskriminierung hergestellt, um menschenverachtende Einstellungen wie Rassismus, Sexismus und Homophobie zu verstehen. Dann ging es um die Folgen für Betroffene. Gemeinsam mit den Schülern wurden Handlungsmöglichkeiten für den Alltag erarbeitet und in Rollenspielen erprobt. Die Schüler und konnten insbesondere im Courage-Theater ihre Ideen einbringen.

In der Reflexionsrunde äußerten einige Schüler, dass die Zeit viel zu kurz gewesen sei, um die vielen »Inputs« der Workshops zu diskutieren. Hebel-Zipper: »Das zeigt, dass ein wirkliches Interesse und ein Bedarf an diesen Veranstaltungen besteht. Und deshalb wird die Kurt-Schumacher-Schule immer wieder Aktionen zum Nachdenken und Handeln durchführen, um die Schüler für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung zu sensibilisieren und starkzumachen.«

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