Zehn Nachwuchssportlerinnen und -sportler haben im einwöchigen Angebot des TV Rendel in der ersten Sommerferienwoche die verschiedenen Abteilungen des Vereins kennengelernt. Betreut wurden die Jugendlichen von sechs Teamern. FOTO: PRIVAT
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Zehn Nachwuchssportlerinnen und -sportler haben im einwöchigen Angebot des TV Rendel in der ersten Sommerferienwoche die verschiedenen Abteilungen des Vereins kennengelernt. Betreut wurden die Jugendlichen von sechs Teamern. FOTO: PRIVAT

Rendeler Kinder starten mit Sport und Spaß in die Ferien

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Karben(pm). Die Idee, ein Sommercamp anzubieten, gibt es bei den Faustballern des Turnvereins Rendel (TVR) schon länger. Faustball-Abteilungsleiter Jan-Niklas Tille hat es schon im Winter den Vorstandskollegen vorgeschlagen. Im Februar sei dann ein Arbeitskreis gegründet worden, um das Camp vorzubereiten. "Voller Elan gingen die Mitglieder dieser Gruppe in die erste Planung. Sicher war, dass das Camp für Mitglieder sowie Nichtmitglieder des Vereins ausgeschrieben werden sollte", heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Dann kam der durch Corona bedingte Lockdown. Das Camp habe auf der Kippe gestanden.

Rechtzeitig seien die Lockerungen gekommen, um für das Angebot zu werben. Binnen einer Woche seien die zehn Plätze vergeben gewesen. Fünf Vereinsmitglieder sowie fünf Neulinge im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren freuten sich auf eine sportliche und ereignisreiche Zeit auf dem Faustballplatz des TVR, die vergangene Woche geboten werden konnte.

Das Team bestand aus Jan-Niklas und Jonas Tille, Jan Jüngling, Kathrin Lepich, Lisanne Heinze und Anna-Lena Wolf. Unterstützt wurde das sechsköpfige Trainerteam von Elisabeth Hirtler, die sich um die Verköstigung aller Beteiligten kümmerte, sowie "Allround-Helfer" Stefan Hirtler.

Alle Abteilungen vorgestellt

Los ging es für die jungen Sportlerinnen und Sportler mit bewegungsreichen Kennenlernspielen. Ziel der Sommercamp-Macher sei es gewesen, während der fünf Trainingstage den Jugendlichen einen Überblick über die Abteilungen und Sportarten, die der TV Rendel anbietet, zu geben. Höhepunkt des ersten Tages sei eine Karate-Einheit gewesen. Die Teilnehmer erlernten erste Blöcke, Schläge und Tritte, die anschließend durch koordinative Kampfübungen gefestigt wurden. Am nächsten Tag stand das Faustballspiel im Mittelpunkt.

Flugs hätten nach ersten Übungen schon Spielsituationen angewendet werden können. Schnell habe sich gezeigt, wie talentiert die Teilnehmer gewesen sind, sie hätten ein ausgeprägtes Spielverständnis gezeigt. Selbst in der freien Spielzeit entschieden sich die jungen Sportler dazu, ihr Können bei weiteren Faustballpartien zu erweitern. Weitere Trainingseinheiten des Tages widmeten sich der Leichtathletik, hierbei ging es um die richtige Starttechnik aus dem Startblock. Es blieb auch noch Zeit für eine Lehrstunde Air-Badminton.

Ein Besuch der zur Kletterhalle "Clip ’n’ Climb" in Okarben stand ebenso an, der Weg dahin wurde als Wanderung angeboten. Die Tour wurde mit einer "Schnipseljagd", bei der die Teilnehmer an elf Stationen vereinsbezogene Fragen beantworteten oder Aufgaben absolvieren mussten, aufgelockert.

Über Mini-Hürden und durch Reifen

Koordinationseinheiten über Mini-Hürden, durch Reifen und über eine Koordinationsleiter seien auch Teil des Ferienangebots gewesen. Die Teamer nahmen sich Zeit, dem Nachwuchs verschiedene Wurftechniken beizubringen. Anschließend blieb wieder genügend Zeit, um auf dem Faustballfeld kleinere Partien auszuspielen.

Am Abschlusstag widmete sich das Camp-Gespann turnerischen Elementen und der übrig gebliebenen Abteilung Gymnastik und Tanz. Auf Kopf- und Handstand, sowie Brücken und Rädern folgte das Abschlussgrillen. Anschließend wurden die selbst ausgedachten und einstudierten Tanzchoreografien vorgeführt. Zum Finale erhielten die Nachwuchssportler alle den ersten Stempel für die Abschluss- Rallye, bei der alle Abteilungen des Vereins vorgestellt wurden.

Mit einem Geschenk seien die jungen Sportlerinnen und Sportler nach der abwechslungsreichen Camp-Woche verabschiedet worden. Lob gab’s fürs Angebot auch vom ersten Vorsitzenden Hans Cristian Zang. Er hob hervor, dass das Team eine Woche für die Nachwuchsarbeit des Vereins im Einsatz gewesen sei.

Gern möchten die Teamer im nächsten Jahr wieder ein Sport-Camp in den Sommer- ferien anbieten. Sie hoffen dafür auf etwas einfachere Vorbereitungsbedingungen.

Quelle: Wetterauer Zeitung

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