+
Nachwuchsforscher mit Urkunde: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Kim Liese.

Fragen zum Wasser beantwortet

  • schließen

Karben(pm). Die Klasse 4a der Klein-Karbener Selzerbachschule hat sich dem Thema Wasser angenommen. Die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Klassenlehrerin Kim Liese haben dazu Besuch von Constanze Bös von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) bekommen. Mit ihr verbringen sie einen Tag als wissenschaftliche Forscher.

"Zuerst würden die Tiere, die im Wasser leben, sterben", bringt eine Schülerin als Antwort auf die Frage, was passieren würde, wenn es nicht mehr genügend Süßwasser gäbe, ein. Dieser Aussage kann Forschungsleiterin Constanze Bös nur zustimmen und motiviert die Kinder, weiter über die Frage nachzudenken: "Denkt an die verschiedenen Berufsgruppen, an die alltäglichen Dinge, wie das Zähneputzen oder das Duschen." "Wir werden in diesem Jahr die Kläranlage in Karben besuchen, die Arbeit dort müsste dann auch niedergelegt werden", fügt Lehrerin Liese hinzu.

Einen ganzen Vormittag verbringen die Schülerinnen und Schüler mit Experimenten, bei denen sie Wissen zum Thema Wasser anschaulich vermittelt bekommen. Die Aktion "Abenteuer Wasser" hat die OVAG auch in diesem Frühjahr an sechs Schulklassen verlost. Die Gewinnerklassen werden von einer Expertin oder einem Experten der HGON besucht, um mehr zu den Themen Wasser im Körper, Wasserkreislauf, Wasser sparen sowie Zusammensetzung und Leben im Wasser zu erfahren.

Unter dem Motto "beobachten, lernen, verstehen, umsetzen" möchte die OVAG nach eigener Mitteilung den ressourcenschonenden Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel fördern.

Salzwasser riecht nicht

"Wir haben hier zwei Becher. Einer ist mit Süßwasser, der andere mit Salzwasser befüllt", erklärt die Expertin der HGON. Dann weist sie die Mädchen und Jungen an, durch riechen oder sehen herauszufinden, in welchem Becher das Salzwasser enthalten ist. Schnell merken die Schülerinnen und Schüler, dass sie dies nur erraten können, denn ohne eine Geschmacksprobe ist kein Unterschied wahrnehmbar. Nach weiteren Experimenten gibt es für alle Nachwuchsforscher eine Urkunde.

Quelle: Wetterauer Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare