Erstklässler werden zu Tigern und Bären

Karben (jas). Für Navid, Ole, Nils, Finn, Moni, Sarah, Jan, Leonardo und Marlon ist der heutige Montag der Tag, auf den sie schon seit Wochen hingefiebert haben. Zum ersten Mal ist das Ziel der Sechsjährigen am frühen Morgen nicht mehr der Kindergarten, sondern die Grundschule. Eine Einschulung Ende Januar? Mitten im Winter? Seit Sommer 2008 macht die flexible Schuleingangsstufe an der Kloppenheimer Schule den Start in den so oft zitierten Ernst des Lebens halbjährlich möglich.

Wie für ihre Mitschüler gibt’s natürlich auch für die sieben Jungen und zwei Mädchen am heutigen Tag eine bunte, prall gefüllte Zuckertüte, die spannende erste Schulstunde und das obligatorische Foto mit nagelneuem Ranzen und schicken Klamotten. Von ihren Klassenkameraden in der Tiger-, Bären- und Froschgruppe werden die Neuankömmlinge schon gespannt erwartet.

Paten werden den neun Schulanfängern die Klassenräume zeigen und versuchen, ihnen den Einstieg zu erleichtern. Erst- und Zweitklässler lernen in Kloppenheim zusammen in einer Klasse.

Doch bevor es am morgigen Dienstag mit Rechnen-, Schreiben- und Stillsitzen-Lernen dann so richtig los geht, steht heute erst einmal die große Einschulungsfeier an, die mit einem ökumenischen Gottesdienst beginnt. Selbstverständlich sind Eltern, Großeltern, Verwandte, Paten und auch die Freunde aus dem Kindergarten "Unterm Regenbogen" eingeladen. Sie hatten ihre Großen bereits am Freitag mit einem leckeren Büfett und einer turbulenten Party verabschiedet und ihnen den Abschied mit einer kleinen Schultüte versüßt.

Von der Kirche laufen die Erstklässler dann zusammen mit ihren Mitschülern zurück zur Schule, wo die erste aufregende Unterrichtsstunde beginnt. Finn und Marlon komplettieren die "Tiger", die von Susanne Brückl gebändigt werden. Ole, Nils, Jan und voraussichtlich auch Leonardo lernen bei den "Bären", um die sich Julia Schnorr kümmert.

Blick in die Schultüte

Auf Navid, Sarah sowie Monika freuen sich die "Frösche", die Schulleiterin Renate Engelhard unter ihrer Obhut hat. Um die Schulanfänger kümmern wird sich außerdem Sozialpädagogin Andrea Waletzky.

Das erste Mal werden die Neueinsteiger dann an ihrem Platz sitzen, ihre Mitschüler kennen lernen, einen Stundenplan bekommen, ihr Pausenbrot aus ihrem Ranzen holen und - das Beste des Tages - endlich auch einen Blick in ihre lang ersehnte Schultüte werfen dürfen.

Quelle: Wetterauer Zeitung

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