40 Aussteller beim 22. Karbener Hobby- und Künstlermarkt

Karben (sia). Beim 22. Karbener Hobby- und Künstlermarkt am Wochenende war alles handgefertigt. 40 verschiedene Aussteller stellten am Samstag und Sonntag alles Mögliche an praktischen und dekorativen Dingen aus.

Ob Schmuck, Strickware oder selbstbemalte Keramikteller, nichts wurde ausgelassen. Bürgermeister Guido Rahn eröffnete den Hobby- und Künstlermarkt im festlichen Rahmen, passend zum ersten Advent. Er lobte das vielfältige Angebot an Waren, die man sonst nicht so einfach kaufen könne.

Annette Rau-Löhr webt und strickt ihre Ware selbst. Sie hat seit zehn Jahren einen Stand vor Ort, an dem man ihre Klamotten bewundern und kaufen kann. "Die ganze Veranstaltung ist sehr übersichtlich organisiert, und die Initiatoren legen großen Wert auf ein hohes Niveau an Ausstellern, ich freue mich daher hier zu sein", so die Künstlerin.

Neben den Ständen der neuen Handwerkskunst war auch die alte vertreten: Glasbläser Joachim Hörnig demonstrierte die Kunstglasbläserei, während Herbert Wohlfahrt einen Korb nach dem anderen flechtete. Er macht diese Arbeit schon seit 56 Jahren, dennoch zeigte der Korbmacher keinerlei Anzeichen von Langeweile. Else Lampert veranschaulichte die Kunst, aus Wolle einen Faden zu spinnen. Mit ihrem Spinnrad ist die Groß-Kärberin seit 22 Jahren dabei und hat vor, auch im nächsten Jahr wieder mit von der Partie zu sein. "Die Lampert spinnt, solange sie dazu noch in der Lage ist", belächelte die Seniorin sich selber.

Die Muco-Hilfe bot für den kleinen Hunger Kuchen und Gebäck an. Unterstützt werden sie von verschiedenen Einzelhändlern aus Karben. Der Erlös davon gehe an die Frankfurter Uni-Hilfe und der Profit der Veranstaltung gehe auch an einen guten Zweck, erklärte Organisatorin Christel Feiler. "Die ganze Aktion kommt gemeinnütziger Arbeit zu. Wir werden das Geld an den Pfarrer Giesler der evangelischen Kirche Klein-Karben spenden", so die Initiatorin. Marlies Streukens mischt erst seit ein paar Jahren bei der Organisation mit, dennoch hat sie genug erlebt, um eine fundierte Bilanz zu ziehen. "Es lief alles reibungslos. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren hatten wir dieses Mal mehr Besucher, worauf wir sehr stolz sind."

Quelle: Wetterauer Zeitung

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