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Schlitten wie zu Elvis’ Zeiten

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Von: Harald Schuchardt

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Oldtimer aus den 1950er und 1960er Jahre sorgen alljährlich für die einzige Verbindung zwischen den beiden Elvis-Festen in den benachbarten Städten Friedberg und Bad Nauheim. Nach der großen Parade über die Parkstraße fuhren auch in diesem Jahr wieder über 30 Chevrolets, Cadillacs und andere »Classic Cars« in die Kreisstadt.

Oldtimer aus den 1950er und 1960er Jahre sorgen alljährlich für die einzige Verbindung zwischen den beiden Elvis-Festen in den benachbarten Städten Friedberg und Bad Nauheim. Nach der großen Parade über die Parkstraße fuhren auch in diesem Jahr wieder über 30 Chevrolets, Cadillacs und andere »Classic Cars« in die Kreisstadt.

Einige waren schon im Laufe des Vormittags nach Friedberg gekommen, so wie die Bad Nauheimer Anja und Oliver, die seit drei Jahren Besitzer eines »Buick Special« aus dem Jahr 1955 sind. »Der hat um die 200 PS, genau weiß man das nicht«, erzählt der Oldtimer-Fan, der ebenso im passenden Outfit gekleidet war wie seine Partnerin und ein befreundetes Paar aus Wiesbaden.

»Weltweit gibt es nur noch vier Exemplare. Eines davon gehört einem Sammler aus Kassel. Der ist noch in Bad Nauheim und kommt nachher mit der Parade rüber.« So waren an diesem Nachmittag die Hälfte aller noch existierenden Buick spezial in Friedberg zu bewundern.

Rund 25 Wagen trafen dann am Nachmittag in der Kreisstadt ein, angeführt vom knallroten Cadillac des Friedberger Oldtimer-Sammlers Kurt Schütz. Mit dabei waren auch einige Militärfahrzeuge und besondere Raritäten wie ein Cadillac 6109 de Luxe mit 150 PS, gebaut 1941.

In der Haagstraße gab es keinen Parkplatz mehr. Etliche Fahrzeuge fuhren auf den nahen Stadtkirchenplatz, darunter auch Elvis-Interpret Andy King mit seinem Cadillac und weiteren Fahrzeugen im Schlepptau. King, die Cadillacs und mehrere Begleiterinnen im Petticoat waren das Fotomotiv für viele Elvis-Fans schlechthin.

Stammgast bei den Elvis-Festen in den beiden Städten ist Franz Hofmann aus Dreieich mit seinem blau-weißen Ford Galaxy 500. Der Oldtimer-Besitzer begleitete mit seinem Cabrio zunächst die Busfahrt durch die einstige US-Kaserne, die von Bürgermeister Dirk Antkowiak im historischen Jeep der US-Army angeführt wurde. Für Menschentrauben sorgte eine berühmte Mitfahrerin Hofmanns. Vor ihrem Auftritt am frühen Abend war Linda Gail Lewis, die Schwester von Rock’n’Roller Jerry Lee Lewis, in den Museumshof gekommen. Spontan lud EPV-Vorsitzender Günter Kiefer Lewis und deren Tochter Annie zu einer Rundfahrt in Hofmanns Ford ein.

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