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Holger Kopsch (mit Marion Götz) leitet die neue Stabsstelle "Sauberes Friedberg".

Der "Saubermann" heißt Holger Kopsch

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Friedberg(pm/bk). Friedberg soll sauberer werden. Dieses Ziel haben sich Stadtverwaltung und Politik gesetzt, nachdem es zu etlichen Beschwerden gekommen war. Nicht zuletzt illegal entsorgter Bauschutt macht den Verantwortlichen zu schaffen. Auf Initiative von Erster Stadträtin Marion Götz wurde die Zuständigkeit für diese Aufgabe zentralisiert, die neue Stabsstelle "Sauberes Friedberg", die amts- übergreifend agiert, hat ihre Arbeit aufgenommen.

Götz hatte den Gremien im Frühjahr 2019 eine umfassende Organisationsanalyse rund um das Thema Sauberkeit und illegale Abfallentsorgung vorgelegt. Bislang kümmerten sich viele unterschiedliche Stellen im Rathaus neben ihrer sonstigen Tagesarbeit und unabgestimmt um das Aufgabenfeld. Jetzt werden die Kräfte gebündelt.

In die Arbeit der neuen Stabsstelle sollen interessierte Bürger, Vereine, Schulen, Kitas und weitere Akteure einbezogen werden. Das von Götz entwickelte Konzept enthält unter anderem den Aufbau eines Netzwerks mit Unterstützern, Angebote der Abfallpädagogik und Werbeinitiativen für ein sauberes Friedberg.

Nach Aussage der Ersten Stadträtin wurden im vergangenen Jahr bereits sichtbare Verbesserungen erzielt, zum Beispiel in der Altstadt. Interne Abläufe seien neu organisiert und Verstöße unter Ausschöpfung des rechtlichen Instrumentariums konsequent geahndet worden.

Jetzt wurde die Stabsstelle auch personell ausgestattet. Holger Kopsch, der zuvor für die Flüchtlingsbetreuung zuständig war, hat am 1. Januar die Leitung übernommen. Kopsch (Telefon 0 60 31/88-3 24, E-Mail holger.kopsch@friedberg-hessen.de) ist im Zimmer 201 (2. Obergeschoss) des Rathauses zu finden. FOTO: PV

Quelle: Wetterauer Zeitung

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