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Vom Kinocenter Friedberg sind nur noch Steine übrig

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Von: Jürgen Wagner

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Vom Kinocenter in der Friedberger Bismarckstraße ist außer ein paar Steinen nichts übrig geblieben.  (Foto: Nici Merz)
Vom Kinocenter in der Friedberger Bismarckstraße ist außer ein paar Steinen nichts übrig geblieben. (Foto: Nici Merz) © Nici Merz

Die letzten Trümmer werden wohl bald beseitigt sein, auf dem Grundstück des ehemaligen Kinocenters in der Bismarckstraße Friedberg werden Eigentumswohnungen gebaut.

Das Bild gleicht einem cineastischen Inferno. Steht man in der Bismarckstraße, wo das Kino-Center abgerissen wurde, kann man glauben, man befinde sich im falschen Film. Was wird hier gezeigt? »Demolition Man«? »Erdbeben« mit Charlton Heston und Ava Gardner? Hat »Godzilla« hier gewütet? Oder Bruce Willis in »Armageddon – Das jüngste Gericht«? Das wäre das jüngste Gerücht. Eher ist dies die »Vorschau« auf die Naturkatastrophenfilm-Verarsche »Disaster Movie« (2008), deren Regisseur, man höre und staune, ein gewisser Jason Friedberg ist.

Zurück in die Zukunft

Aus und vorbei, vom einstigen Kinocenter ist nichts mehr übrig, und ein neues Kino ist, wie zuletzt aus dem Rathaus zu hören war, noch nicht in Sicht. Der Bauplatz am Elvis-Kreisel steht bereit, der Investor ist aber noch nicht gefunden. Nur gut, dass Ende Juni wieder Open-Air-Kino geboten wird: im Rathauspark unter alten Kastanienbäumen und duftenden Linden. Die Kunstfilmreihe des Bildungsforums läuft derweil im Central Studio. Ganz ohne Kino muss Friedberg also nicht auskommen.

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