Das Kaufhaus Joh in der Friedberger Innenstadt wird von der Werkmann-Gruppe entwickelt. Hier sollen Wohnungen und ein Lebensmittelmarkt entstehen.
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Das Kaufhaus Joh in der Friedberger Innenstadt wird von der Werkmann-Gruppe entwickelt. Hier sollen Wohnungen und ein Lebensmittelmarkt entstehen.

Große Immobilie

Friedberger Ex-Kaufhaus Joh: So geht es jetzt weiter

  • Christoph Agel
    VonChristoph Agel
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Das ehemailige Kaufhaus Joh am Elvis-Presley-Platz in Friedberg ist seit Jahren immer wieder großes Thema. Nun informiert der Eigentümer über den aktuellen Stand.

Wenn die Pandemie-Lage nicht so extrem wäre, wie sie ist, hätten sich die Bürger am Montag, 29. November, in einer Versammlung über die Planungen für das ehemalige Kaufhaus Joh am Elvis-Presley-Platz informieren können. Doch, wie berichtet, ist die Info-Veranstaltung wegen Corona abgesagt worden. Allerdings informiert der Eigentümer des Gebäudes, die Werkmann-GmbH und Co. KG aus Dietzenbach, in einer Pressemitteilung über den aktuellen Stand - und darüber, dass ein Namenswettbewerb geplant ist. Wohnungen, ein Lebensmittelmarkt, eine Tiefgarage, direkter Durchgang über begrünte Innenhöfe zur Stadtkirche: Die Planungen für das ehemalige Kaufhaus Joh laufen. »Auf Hochtouren und mit einem gemeinsamen Ziel«, wie Bauunternehmer Uwe Werkmann betont.

Fürs Wohnen rund 5000 Quadratmeter

»Zusammen mit dem Friedberger Architekturbüro BLFP und in enger Absprache mit den zuständigen Ämtern entwickeln wir zurzeit das Projekt«, teilt Werkmann mit, der als nächsten Meilenstein den Antrag auf Einleitung des Bauleitplanverfahrens zum Bebauungsplan nennt. »Für das komplexe Projekt mit etwa 5000 Quadratmetern Wohnfläche in zentraler Lage ist eine umfassende Vorplanung notwendig, um der Stadtverordnetenversammlung das notwendige Rüstzeug zur Aufstellung des Bebauungsplans an die Hand zu geben.«

Für Uwe Werkmann ist Friedberg kein neues Terrain: Mit BLFP hat die Werkmann-Gruppe in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt das »City Quartier« auf dem ehemaligen Gelände der Maschinenfabrik Reuß in der Haagstraße entwickelt und gebaut. »Wir freuen uns auf das neue Projekt in Friedberg und darauf, diesen besonderen Ort mitzugestalten«, äußert sich Werkmann, der am Montag bei der Bürgerversammlung eigentlich gemeinsam mit Andreas Schmitt von BLFP die Pläne für das ehemalige Kaufhaus Joh vorstellen wollte. »Dass diese öffentliche Informationsveranstaltung von der Stadt wegen der aktuellen, sich verschärfenden Corona-Lage verschoben wurde, finde ich sehr fürsorglich«, sagt Werkmann und betont: »Wir werden die Friedberger Bürgerinnen und Bürger in Zukunft regelmäßig informieren, was wir am Elvis-Presley-Platz planen und umsetzen. Die verlässliche Bauplanung und -durchführung ist uns genauso wichtig wie die transparente und umfassende Kommunikation über die Bauentwicklung im Herzen von Friedberg.« So ist eine Projektwebseite angedacht, und Uwe Werkmann will für das Objekt an der Kaiserstraße einen Namenswettbewerb ausrufen.

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