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Haben Sie getrunken? Die Polizei hat 89 Lkw-Fahrer pusten lassen. (Symbolfoto: dpa)

Kontrollen auf A 5

Brummifahrer mit 2,4 Promille

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Am Sonntagabend um 22 Uhr endet das Sonntagsfahrverbot für Lkw. Erfahrungsgemäß starten dann viele Trucker nach dem Ende ihrer Wochenruhezeit in die neue Woche. Kontrollen in der Vergangenheit zeigten, dass die Fahrer dabei nicht immer ganz nüchtern waren.

Diese Erfahrung machte die Polizei auch am Sonntagabend rund um die A 5-Raststätte.

Um die Abfahrt von alkoholisierten Fahrern zu verhindern und um auf die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr und das Thema Restalkohol aufmerksam zu machen, hatten die Beamten der Autobahnpolizei Mittelhessen in der Nacht zum Montag knapp 110 Lasterfahrer aAuf den Tank- und Rastanlagen Wetterau West und Ost, auf dem Parkplatz Spießwald und dem Parkplatz Schäferborn kontrolliert.

Die Polizisten klopften demnach zwischen 20 und 22 Uhr an die Führerhäuser von 89 Lkw. Mit der Durchführung eines Atemalkoholtestes hätten sich alle Fahrer einverstanden gezeigt, so die Pressemeldung.

Am nächsten Tag wieder pusten

78 Fahrer waren nüchtern, bei acht zeigte der Atemalkoholtest Promillewerte von unter 0,5 an. Drei Männer hatten über 1,1 Promille und waren laut Straßenverkehrsordnung nicht mehr fahrtüchtig, einer davon fast 2,4 Promille. Den drei untersagten die Polizisten die Weiterfahrt und legten ihren den Lastern Parkkrallen an. Bevor die Fahrer ihren Weg fortsetzen konnten überprüfte die Polizei am Folgetag, ob sie wieder nüchtern waren und entfernten erst dann die Parkkrallen.

Im Anschluss an die rein präventiven Kontrollmaßnahmen überprüften die Polizisten auch die Fahrtüchtigkeit von 19 weiteren Truckern, die ihre Fahrt bereits angetreten hatten und auf der A 5 zwischen den Rastanlagen Reinhardshain und Wetterau sowie auf der A 45 zwischen Gießen und Florstadt unterwegs waren. Hier zeigten alle Atemalkoholtests 0,0 Promille an.

Quelle: Wetterauer Zeitung

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