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Bei Eisensuchern, Dombauleuten und Goethe

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Von: Redaktion

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Eine Stadtführerin vermittelt der Ausflüglergruppe viele Infos über Wetzlar. © pv

Wetteraukreis (pm). Nach einjähriger Corona-Pause konnten sich die Mitglieder des Vereins der Natur- und Kulturführer Wetterau-Vogelsberg-Taunus kürzlich wieder an einem Vereinsausflug erfreuen. Bei der Anfahrt zur Grube Fortuna in Solms-Oberbiel, dem ersten Ziel, überzog noch dichter Nebel die Landschaft, doch schon bei der Ankunft blitzte die Sonne durch.

Zunächst konnte man auf eigene Faust das Bergbaumuseum erkunden, dann folgte die Fahrt untertage. Ein Fahrstuhl brachte die Gruppe 150 Meter tief in den Berg, von dort folgte die rasante Fahrt auf der Grubenbahn gute 500 Meter tiefer in den Berg. Auf der letzten Abbausohle erläuterte ein fachkundiger Bergführer die Abbaumethoden, Gefahren und Lebensumstände der Bergleute. Highlight untertage waren die noch betriebsbereiten Maschinen, die unter höllischem Lärm auch vorgeführt wurden.

Im Anschluss kehrte die Gruppe in das Restaurant ein, das an die Grube Fortuna angeschlossen ist. Nach dem Mahl erwartete blauer Himmel und Sonnenschein die Ausflügler, die sich anschließend auf den kurzen Weg nach Wetzlar machten. Auf dem Domplatz wurden sie von einer Städtführerin begrüßt, von deren Erfahrungsschatz die Gruppe in 90 Minuten profitierte. Stadt- und Domgeschichte, Fachwerk und natürlich Goethe waren die Schwerpunkte der Führung, sodass der Ausflug auch noch den Charakter einer Fortbildung hatte.

Das herrliche Herbstwetter verlockte in der Altstadt anschließend noch zu einem leckeren Eis, bevor der Rückweg durch die gut besuchte Altstadt zum Parkplatz angetreten werden konnte.

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