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Thomas Falk (r.) und Joachim Arnold (l.) überreichen den Erlös an fünf Hospizhilfe-Einrichtungen in der Wetterau und im Vogelsberg. Jeweils ein Fünftel, nämlich 1149,60 Euro gehen an den Förderverein Hospiz Wetterau (Stefan Fuchs, 2. v. l.), die Ambulante Hospizhilfe Karben (Ursula Jacobsen) und die Hospizhilfe Wetterau Hans-Peter Schäfer (2. v. r.). FOTO: SPARKASSE OBERHESSEN

5748 Euro für guten Zweck

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Friedberg(pm). Die Sparkasse Oberhessen und die Ovag haben bereits einen Tag vor Weihnachten Geschenke verteilt: Fünf Hospizhilfeeinrichtungen aus der Wetterau und dem Vogelsbergkreis erhielten insgesamt 5748 Euro. Das Geld ist der Erlös aus den Startgeldern des diesjährigen Oberhessen Challenge Laufs, der im September in Nidda stattgefunden hat.

Unter den Anfeuerungsrufen zahlreicher Zuschauer starteten am 4. September 2874 Sportler beim Oberhessen Challenge Lauf (OCL). Die Veranstaltung der Sparkasse Oberhessen und der Ovag zieht seit 2008 eine jährlich wachsende Zahl von Aktiven und Zuschauern an. Da für jeden Teilnehmer zwei Euro in den Spendentopf wanderten, schlug dieser mit einer Rekordsumme von 5748 Euro zu Buche.

Thomas Falk, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen, und Joachim Arnold, Vorstand der Ovag, freuten sich über die steigende Resonanz des Laufes und richteten ihren Dank an die Teilnehmer: "Es sind die vielen Läuferinnen und Läufer, die diese stolze Summe ermöglichen. Danke an alle, die dabei waren," erklärte Falk. "Unser Erfolgsgeheimnis ist die Kombination aus Team-Erlebnis und der Freude am Sport. Da kommen sehr viele Teilnehmer gerne wieder", ergänzte Arnold. Mittlerweile habe die größte Laufveranstaltung der Region innerhalb von zwölf Jahren fast 54 000 Euro Spendengelder hervorgebracht.

In diesem Jahr haben sich die Organisatoren ein ganz besonderes Thema herausgesucht. Es geht um unheilbar kranke und sterbende Menschen. Die Hospizhilfe Wetterau, der Förderverein Hospiz Wetterau, die Hospizhilfe Büdinger Land, die Ambulante Hospizhilfe Karben und der Hospizverein Alsfeld haben ein gemeinsames Ziel: Jeder Mensch soll möglichst bis zuletzt sein Leben als lebenswert empfinden und in würdevoller und auf Wunsch auch in vertrauter Umgebung sterben dürfen.

Gerade rund um Weihnachten sei die emotionale Belastung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer groß. Die Spende für die ehrenamtliche Arbeit sei ein schöner Lichtblick für alle Beteiligten. Für jeden der fünf Vereine gab es 1149 Euro sowie als Erinnerung ein gerahmtes Foto vom diesjährigen Startschuss mit beeindruckender Läuferkulisse.

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