Ungewöhnliche Lesung aus "Annes Kampf"

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Insgesamt 120 Teilnehmer aus sieben Klassen der beruflichen Schule wurden Zeugen der außergewöhnlichen Lesung, "Annes Kampf" vom Künstler-Duo Blum & Rohm. Der Titel der Mischung aus Lesung und Entertainment weist bereits darauf hin, dass das "Tagebuch der Anne Frank" und Adolf Hitlers "Mein Kampf" im Vordergrund der Veranstaltung in der Willi-Zinnkann-Halle standen. Die Kabarettistin und Sängerin Marianne Blum und der Schriftsteller Guido Rohm ließen die beiden Texte in Auszügen aufeinanderprallen. Ergänzt wurde die Lesung musikalisch durch authentische jiddische Lieder, deutsche Schlager, Gassenhauer und Durchhaltelieder aus der Zeit, aus der die Bücher entstammen. Diese Lieder wurden von Marianne Blum live gesungen und zum Teil von ihr mit Ukulele begleitet. Die Darstellung war nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam, packend, spannend, provokativ und zugleich einfühlsam und emotional.

Insgesamt 120 Teilnehmer aus sieben Klassen der beruflichen Schule wurden Zeugen der außergewöhnlichen Lesung, "Annes Kampf" vom Künstler-Duo Blum & Rohm. Der Titel der Mischung aus Lesung und Entertainment weist bereits darauf hin, dass das "Tagebuch der Anne Frank" und Adolf Hitlers "Mein Kampf" im Vordergrund der Veranstaltung in der Willi-Zinnkann-Halle standen. Die Kabarettistin und Sängerin Marianne Blum und der Schriftsteller Guido Rohm ließen die beiden Texte in Auszügen aufeinanderprallen. Ergänzt wurde die Lesung musikalisch durch authentische jiddische Lieder, deutsche Schlager, Gassenhauer und Durchhaltelieder aus der Zeit, aus der die Bücher entstammen. Diese Lieder wurden von Marianne Blum live gesungen und zum Teil von ihr mit Ukulele begleitet. Die Darstellung war nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam, packend, spannend, provokativ und zugleich einfühlsam und emotional.

Nach der Darbietung wurde den Schülern Raum für Fragen und Diskussionen gegeben. Neben Fragen zu den Liedern und dem Entstehungshintergrund dieser Darbietung, interessierte das Publikum das politische Engagement der Darsteller, das sie durch ihre Kunst betreiben. Außerdem stellte sich das Publikum die Frage, wie es dazu kommen kann, dass sich Muster des Rassismus, des Antisemitismus und der Fremdenfeindlichkeit, trotz Aufklärung und Bewusstseinssteigerung für Auswirkungen und Folgen von fremdenfeindlichen Haltungen und Taten, wiederholen. Im Anschluss standen die Künstler für einen Austausch in kleineren Gruppen zur Verfügung und es gab angeregte Unterhaltungen zwischen Schülern, Lehrern und Künstlern.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Margarita Mehl, der Jugendsozialarbeiterin der beruflichen Schule Büdingen, vom IB Südwest gGmbH für Bildung und Soziale Dienste Friedberg.

Quelle: Wetterauer Zeitung

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