Ein Rauchmelder hängt an der Decke.
+
Nachdem ein Bewohner der Büdinger Erstaufnahmeeinrichtung mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen war, brach ein Feuer aus. (Symbolbild)

Polizeibericht

Büdingen: Tritte und Schläge gegen Sicherheitskräfte nach Brand in Erstaufnahmeeinrichtung

  • vonSebastian Schmidt
    schließen

Ein Stockwerk der Büdinger Erstaufnahmeeinrichtung muss wegen eines Brandes geräumt werden. Daraufhin greifen Bewohner den Sicherheitsdienst an.

Büdingen – Am Montagabend (17.05.2021) ist es laut Polizei gegen 22 Uhr zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Bewohnern der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen und dem Sicherheitspersonal gekommen. Vorausgegangen war demnach ein Brand in einem der Zimmer des Wohnheims.

Wie die Polizei berichtete, war ein 26-Jähriger mit einer brennenden Zigarette in der Hand eingeschlafen. Daraufhin habe sich Papier entzündet und der Feueralarm sei ausgelöst worden. Angestellte der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung räumten vorsorglich das betroffene Stockwerk und 50 betroffene Bewohner versammelten sich vor dem Gebäude.

Nach Gewalt in Büdinger Erstaufnahmeeinrichtung: Zwei Täter identifiziert

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen griffen kurz darauf etwa zehn Bewohner vier Sicherheitsdienstmitarbeiter mit Schlägen und Tritten an. Die Hintergründe der Eskalation sind unklar. Im Polizeibericht heißt es, die Beschuldigten seien von der Evakuierung „offenkundig wenig begeistert“ gewesen. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen im Einsatz und konnte die Situation eigenen Angaben nach „zeitnah“ unter Kontrolle bringen. Die Geschädigten wurden vor Ort behandelt.

Derzeit steht laut Polizei lediglich die Identität zweier Tatverdächtiger (20 und 21 Jahre alt) fest. Die Kriminalpolizei Friedberg ermittelt nun wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs sowie gefährlicher Körperverletzung und bittet um Hinweise: 06031/6010.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion