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Mitglieder der 40-köpfigen englischen Reisegruppe versammeln sich an der Elvis-Gedenk-Stele neben dem Hotel Grunewald.

Elvis-Fans

Von so weit her kommen Fans zum Elvis-Festival nach Bad Nauheim

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Als echter Fan nimmt man schonmal weite Wege in Kauf, um einen Weltstar zu feiern. Bei Elvis-Fans ist das nicht anders - wie ein Aufenthalt an der Gedenkstele in Bad Nauheim zeigt.

Einmal in der Villa Grunewald das legendäre Zimmer Nummer 10 besichtigen, Zeitzeugen treffen oder einfach nur einen Moment an der Stele innehalten, um am 16. August, dem Todestag von Elvis Presley, dem großen Idol zu gedenken - bereits vor der Eröffnung des 18th European Elvis Festival in der Kurstadt trifft man viele Fans, die sich auf das Programm freuen und sich in der Kurstadt wohlfühlen. Hierfür nehmen sie gerne eine lange Anreise in Kauf.

Impressionen vom Elvisfest aus Bad Nauheim

 © Nici Merz
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40 von ihnen sind als Gruppe aus Großbritannien angereist, sie sind Mitglieder im Verein "Strictly Elvis UK". Gemeinsam mit Reiseleiter Neil Cameron geht es für sie an viele besondere Plätze der Kurstadt. "Bad Nauheim ist eine tolle Stadt", zeigt sich Elvis-Fan Mark Monaghan begeistert. "Dazu die schöne Geschichte um Elvis." Der Brite ist bereits zum zweiten Mal hier. "Andere unserer Gruppe waren schon öfters in Bad Nauheim, drei oder auch vier Mal." Viele von ihnen kommen aus Essex, Nottingham oder Kent. Für Freitagmorgen ist eine Besichtigung der Villa Grunewald vorgesehen. Natürlich darf auch das Zimmer Nummer 10 da nicht fehlen. Jeweils zehn Personen werden zusammen durchs Haus geführt. "Morgen geht es dann zu den Ray Barracks nach Friedberg", freut sich Monaghan. Vier Tage verweilt die Gruppe in der Stadt.

Von so weit her kommen Fans zum Elvis-Festival nach Bad Nauheim: Österreichische Architektur-Fans

Aus Österreich sind Albert und Helene Dabernig angereist. "Wir waren schon sechs Mal hier, dazwischen zweimal in Memphis", erklärt Albert Dabernig. Vier Tage bleiben sie nun in der Kurstadt. "Gerne könnte das Festival eine ganze Woche dauern." Das Besondere für sie am Festival sei das Treffen von Menschen, die Elvis gekannt haben. Interessant sei aber auch der Music Contest, der so manche Talente hervorbringe. "Hier in Bad Nauheim gefällt uns aber auch die Architektur, man kann wunderbar spazieren gehen."

Auf der Terrasse des Hotels Grunewald pausieren derweil Annette Gampp und Schwager Harry. "Mein Mann ist gerade auf einer Besichtigungstour in Friedberg. Wir sind lieber hier geblieben, die Tour geht einige Stunden." Als Mitglieder des Elvis-Presley-Vereins sind die Gampps aus dem Südschwarzwald angereist. "Seit 2014 kommen wir jedes Jahr zum Elvis Festival." Während ihres Reha-Aufenthaltes 2010 war Annette Gampp auf das Festival aufmerksam geworden. "Mir war damals gar nicht bekannt, dass Elvis in Bad Nauheim gelebt hat. Ich wusste aber natürlich, dass er hier in Deutschland gewesen ist." Bei ihrem ersten Kurstadt-Aufenthalt erhielt sie die Möglichkeit, die Ray Barracks zu besuchen. "Während der Reha habe ich Bekanntschaften geschlossen; ein weiterer Grund, warum ich heute hier bin." Die vergangenen Elvis Festivals haben bei ihr und den Angehörigen viele besondere Eindrücke hinterlassen. "Die Imperials und Dennis Jale", schwärmt Annette Gampp. Diesmal freue sie sich besonders auf Sam Thompson, Bodyguard von Elvis.

Warum die Gampps große Elvis-Fans sind, liegt nicht nur an der Musik: "Sein bewegtes Leben", sagt Annette Gampp. Es sei überraschend, wie viele junge Leute seine Musik lieben, obwohl sie ihn nur von Fotos und Erzählungen kennen. Für Harry Gampp ist klar: "Er ist nunmal eine Legende." Mehr Elvis gibt es auf den Seiten 27 und 28.

Quelle: Wetterauer Zeitung

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