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Teamarbeit ist beim Bolyai-Wettbewerb besonders wichtig. Dafür gibt es eine Urkunde. FOTO: PV

Teilnehmerrekord der Ludwig-Schüler

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Bad Nauheim(pm). Sage und schreibe 211 Schülerinnen und Schüler der Ernst-Ludwig-Schule (ELS) haben in diesem Jahr in 58 Gruppen am Bolyai-Teamwettbewerb teilgenommen. Damit ist die ELS hessenweit die Schule mit den meisten Teams.

Bei diesem mathematischen Wettbewerb müssen 14 Aufgaben in Gruppen von maximal vier Personen bearbeitet werden, 13 Multiple-Choice-Aufgaben und eine Aufgabe, bei der ein ordentlicher Lösungsweg notiert werden muss. Da es bei den Multiple-Choice-Aufgaben mit fünf vorgegeben Antworten zwischen null und fünf richtige Lösungen geben kann, ist dieser Wettbewerb, verglichen mit ähnlichen Wettbewerben, bei denen immer genau eine Antwort richtig ist, etwas schwieriger, da richtige Lösungen nicht nur über das Ausschlussprinzip gefunden werden können. Ein enormer Anreiz an diesem Wettbewerb teilzunehmen sei für viele Schüler die Möglichkeit der Arbeit im Team. Da nur 60 Minuten Bearbeitungszeit zur Verfügung stehen stellt dies andererseits aber auch eine Herausforderung dar, da es nahezu unmöglich ist, alle Aufgaben gemeinsam zu bearbeiten. Eine gute Absprache in der Gruppe ist daher von großer Bedeutung. Da die positive Entwicklung der Teilnehmerzahlen nicht nur an der ELS, sondern in ganz Hessen stattfindet, wird das Erreichen einer vorderen Platzierung immer schwieriger. Dennoch schaffte dies das Team "Winner" (Ayane Sugino, Elias Pleyer und Justus Jung) aus der sechsten Jahrgangsstufe, welches sogar nur zu dritt antrat und einen hervorragenden 6. Platz unter 103 teilnehmenden Teams in dieser Altersklasse in ganz Hessen belegte.

Zweite Runde in Wölfersheim

Auch die Gesamtpunktzahl von 144 Punkten stellte den höchsten Wert dar, der in diesem Jahr an der ELS erreicht wurde.

Jedes Jahr findet im Dezember der Mathematikwettbewerb des Landes Hessen statt. Landesweit müssen an diesem Tag alle Achtklässler eine 90-minütige Vergleichsarbeit schreiben. Pro angefangene 30 Schüler qualifiziert sich ein Teilnehmer der Schule für die zweite Runde, die dieses Jahr am 4. März an der Singbergschule in Wölfersheim stattfindet.

Die Besonderheit an dieser Arbeit ist, dass sich nicht wie sonst üblich auf die in den vergangenen Wochen im Unterricht behandelten Themen beschränkt wird, sondern, ähnlich wie im Abitur, auch Themen der vergangenen Schuljahre abgefragt werden.

Schulsieger an der ELS wurde in diesem Jahr Jannis Rudolph (8a), mit starken 46 von maximal 48 möglichen Punkten, knapp vor Max Steinhauer (8a) mit 45 Punkten. Die weiteren Plätze belegten Eva Lille (8f), Amelie Oberwallner (8a), Karin Fukuda (8a) und Jasper Bergenthum (8c).

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