Vereidigung von Danny Jäger (l.) von der Feuerwehr Bobenhausen durch Bürgermeister Edwin Schneider. FOTO: AU
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Vereidigung von Danny Jäger (l.) von der Feuerwehr Bobenhausen durch Bürgermeister Edwin Schneider. FOTO: AU

Zuschuss für Allgemeinarztpraxis

  • vonDieter Graulich
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Ulrichstein(au). Minuten vor Beginn der Sitzung der Stadtverordneten sorgten am Freitag die Meldeempfänger der Feuerwehren für Unruhe im Innovationszentrum. Mehrere Anwesende verließen daraufhin den Saal und rückten zu einer Brandstelle in der Nähe der Tannenhöhe aus. Dort war eine Ballenpresse in Brand geraten. Der Einsatz hatte dann auch Einfluss auf die Tagesordnung, der zu Beginn angesetzte Punkt Brandschutzangelegenheiten musste an den Sitzungsschluss verlegt werde.

Hier wurde der erste stellvertretende Wehrführer von Bobenhausen, Danny Jäger, von Bürgermeister Edwin Schneider als Ehrenbeamter auf Zeit"vereidigt. "Mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement erfüllen Sie eine der wichtigsten Pflichtaufgaben der Stadt, die Sicherstellung des Brand- und Katastrophenschutzes und die allgemeine Hilfe", hob Schneider hervor.

Wöchentlich 37,5 Sprechstunden

Die Vereidigung war bereits für die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehren am 9. April geplant, die aber wegen der Corona-Pandemie ausfiel und nicht nachgeholt wird. Zu der offiziellen Amtsübernahme gratulierten auch Stadtverordnetenvorsteher Karl Weisensee und Stadtbrandinspektor Andreas Hädicke.

Einstimmige Zustimmung gab es bei der anstehenden Personalentscheidung für die Besetzung des Ortsgerichtes Ulrichstein II (Bobenhausen und Wohnfeld). Für den ausgeschiedenen Ortsgerichtsschöffen Ewald Schlosser wird Frank Groh als Nachfolger vorgeschlagen. Einstimmig erfolgte die Wahl von Andreas Hädicke (Wohnfeld) als neuer stellvertretender Schiedsmann für den Bezirk Ulrichstein. Zustimmung gab es zur Veräußerung eines Baugrundstückes im Baugebiet Am Höfchen in Helpershain und für einen Investitionszuschuss zur Niederlassung einer Allgemeinarztpraxis in Bobenhausen. Hier soll ab 1. Januar eine Praxis für Allgemeinmedizin eröffnet werden. Außer mittwochs sollen wöchentlich 37,5 Sprechstunden gehalten werden. Dies entspricht 1,5 Arztstellen. Es soll ein halber Sitz von der kassenärztlichen Vereinigung erworben werden, ein weiterer halber Sitz ist in der bisherigen Praxis vorhanden.

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