Vorsitzender Gerhard Zulauf (r.) verabschiedet Daniel Roth mit einem Geschenk. FOTO: HSO
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Vorsitzender Gerhard Zulauf (r.) verabschiedet Daniel Roth mit einem Geschenk. FOTO: HSO

Man wird sich schnell wiedersehen

  • vonHerbert Schott
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Feldatal-Groß-Felda(hso). Etwas Wehmut war auf beiden Seiten spürbar, als sich der seitherige Leiter Daniel Roth von den Bläsern des evangelischen Posaunenchores Groß-Felda verabschiedete. Roth erinnerte sich kurz an die Zeit, als er mit seiner Familie nach Kestrich zog und die ersten Proben besuchte. Für den Chor war er auf jeden Fall eine Bereicherung, da er aus der Posaunenarbeit kam und die entsprechende Qualifikation für die Ausbildung hatte.

In den Folgejahren war er eine gute Stütze des Chors und 2010 startete der damalige Chorleiter Herbert Schott mit ihm eine Nachwuchsbläserausbildung. Daniel Roth übernahm die Trompeten-Ausbildung. Nach dem Abschied vom langjährigen Chorleiter Herbert Schott und der Übernahme des Chores durch Dirk Weber wurde seine Mitarbeit weniger, was auch seinen weiteren Tätigkeiten im Rahmen der Musikausbildung junger Menschen und der späteren Übernahme des Posaunenchores in Stumpertenrod geschuldet war. In einer kurzen Laudatio hob Gerhard Zulauf vom Groß-Feldaer Chor hervor, dass er nach der kurzfristigen, unerwarteten Kündigung von Dirk Weber ohne lange zu überlegen, in die Bresche sprang, um den Chor in dessen 60. Jubiläumsjahr zu helfen und zu begleiten. Eine vollständige Übernahme des Groß-Feldaer Chors war aber nicht möglich. Zulauf dankte Daniel Roth für dessen Einsatz und betonte dabei, dass er jeder Zeit im Chor willkommen ist. Zulauf überreichte auch ein Geschenk.

Roth richtete einen Dank an die Chormitglieder für die gute Zusammenarbeit. Künftig werden sich auch die Wege der beiden Posaunenchöre immer wieder einmal kreuzen, wie zum Beispiel bei den Jubiläumsfeierlichkeiten des Stumpertenröder Posaunenchores und der Feuerweh. Der neuen Chorleiterin, die ab Februar die Verantwortung übernehme, wünsche er eine glückliche Hand.

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