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»Wir müssen in allen Lagen helfen können«

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Von: Jutta Schuett-Frank

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Ehrungen des Kreisfeuerwehrverbandes. © Jutta Schuett-Frank

Ulrichstein (sf). Am Samstag ging es in Ulrichstein um die Feuerwehren. Es gab einen Rückblick, zahlreiche Ehrungen und das neue Feuerwehrauto wurde offiziell übergeben. Zunächst fand die Jahreshauptversammlung statt. Arno Dietz, Vereinsvorsitzender, sprach zunächst einige Worte.

Leider habe die offizielle Indienststellung des neuen Fahrzeugs bis auf jetzt verschoben werden müssen. Aus Vereinsmitteln wurde noch das ein oder andere Gerät beschafft. Alles in allem stellte der Verein rund 1100 Euro zu Verfügung. Rosi Schmitz berichtete von den Frauen und Steffi Kern legte die Zahlen offen.

Der Jahresbericht der Aktiven wurde vom stellvertretenden Wehrführer Arno Dietz vorgetragen. 2020 wurde die Wehr zu 39 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen alarmiert, hinzu kam ein Brandschutzsicherheitsdienst.

Insgesamt wurden vier Personen gerettet. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät. Des Weiteren wurden zwei Tiere aus ihrer misslichen Lage befreit. Die Gesamteinsatzzeit lag bei 510 Stunden, dazu kamen noch Vor- und Nachbereitung.

Wehrführer Patrick Schmitz gab einen Überblick über die besonderen Einsätze. So stellte etwa ein Flächen-/Waldbrand in der Gemarkung zwischen Ober Ohmen und Höckersdorf alle Kräfte vor eine große Herausforderung. Dabei habe sich gezeigt: » Wasserführende Fahrzeuge kann man nie genug haben«. Man war mit allen Fahrzeugen aus Ulrichstein-Mitte und Bobenhausen vor Ort. Unterstützt wurden die Löscharbeiten von Feuerwehren aus der Gemeinde Mücke, Homberg, der Feuerwehr Grünberg, der Feuerwehr Laubach und mit mehreren Güllefässern von Landwirten.

Jugendbereich startet wieder

An der Vielseitigkeit der Einsätze merkt man, »die Feuerwehr muss bei allem helfen können, wenn sie alarmiert wird«. Um auch helfen zu können, koste die Feuerwehr Geld. » Wir als Feuerwehr wollen mit Personal, Gerät und Ausbildung dafür gerüstet sein, jedem zu helfen. Natürlich haben wir Wünsche, aber wir wünschen uns die Dinge nicht als Spielzeug, sondern um den vielseitigen Aufgaben gerecht zu werden«.

Über drei neue Aktive freut man sich in der Wehr. Tobias Henkel, Otto Krieger und Marcus Linker erhielten jeweils ein Begrüßungsgeschenk. Im Jugendbereich ist man dieser Tage wieder mit 15 Kindern gestartet, hieß es noch.

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