CDU will Position ausbauen

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Romrod(pm). Die Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbandes stand ganz im Zeichen des Kommunal- und Bundestagswahlkampfes im März und September nächsten Jahres. Als Gast freute sich der Vorsitzende des Stadtverbandes, Hauke Schmehl, den CDU-Kreisvorsitzenden und Vize-Landrat Dr. Jens Mischak begrüßen zu können.

Unter Einhaltung der "AHA-Regeln" hatten die Mitglieder die Wahl zur Nominierung des Wahlkreisbewerbers zur Wahl zum 20. Deutschen Bundestag und die Wahl der Delegierten zum besonderen Landesparteitag zur Wahl der Landesliste zu absolvieren. In beiden Wahlgängen wurden folgende Delegierte gewählt: Hauke Schmehl, Thorsten Kelbassa, Matthias Schuster, Marius Gemmer, Rudolf Marx und Thilo Naujock.

Mischak berichtete von der aktuellen Lage im Dannenröder-Forst und der anstehenden Räumung. "Wir haben als Region 30 Jahre für den Bau dieser Autobahn gekämpft; wir lassen uns jetzt nicht von Leuten von sonst wo sagen, was gut oder schlecht für die seit Jahrzehnten vom Lärm und Verkehr betroffenen Anwohner ist", betonte Mischak. Man müsse - neben den wirtschaftlichen Effekten - in der Debatte auch die Entlastungen für den CO2-Ausstoß und die kürzeren Fahrzeiten zwischen Nord- und Südhessen in den Vordergrund stellen. Es gehe dabei nicht nur um drei Prozent des Dannenröder Forstes. Die Gefährdungslage bezüglich der Corona-Pandemie sei im Vogelsbergkreis bislang als beherrschbar einzuschätzen. Die Bevölkerung habe sich überwiegend absolut vorbildlich verhalten. "Wir profitieren davon, dass wir viel Platz und Freiraum im Landkreis haben. Das merken wir auch an der Nachfrage nach Bauplätzen", informierte Mischak. Endlich könne man als Region auch einmal punkten.

Straßenbeiträge wurden abgeschafft

In seinem Bericht als Vorsitzender sprach Hauke Schmehl über die Aktivitäten des vergangenen Jahres, die wegen der Corona-Lage nicht immer wie geplant hätten durchgeführt werden können. Herausragend sei der Neujahresempfang mit dem Bundestagsabgeordneten Michael Brand gewesen. Als Leuchtturm-Projekte bezeichnete Schmehl zum einen die Aufnahme des Betriebes des Hauses LuWiA, jetzt Haus Schlossblick genannt, zum anderen die Abschaffung der Straßenbeiträge. "Damit wir unsere gestaltende und führende Position in Romrod behalten können, werden wir der Bevölkerung für die Kommunalwahl im nächsten Jahr einen repräsentativen Schnitt der Romröder Bevölkerung präsentieren. Wir freuen uns auf den Wahlkampf und die inhaltliche Auseinandersetzung um die Zukunft unserer Stadt", resümierte Schmehl.

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