Wildfleisch auf den Grill

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Vogelsbergkreis(pm). Aufgrund der Corona-Krise und den damit verbundenen Absatzschwierigkeiten für den Wildhandel startet das Forstamt Romrod eine Sonderaktion. Insbesondere mit dem Beginn der vorverlegten Jagdzeit auf Rehwild biete sich dem Verbraucher damit die Möglichkeit, schmackhaftes Wildbret aus der heimischen Region zu erwerben.

"Mehr Bio" geht nicht", sagt dazu Forstamtsleiter Hans- Jürgen Rupp und verweist auf die Vorzüge von Fleisch der heimischen Wildtiere wie Reh-, Rot- und Schwarzwild. Aufgewachsen in den heimischen Lebensräumen, stelle das Wildbret ein "natürliches und hochwertiges Lebensmittel" dar.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil seien die kurzen Wege vom Erzeuger zum Endverbraucher. Dabei würden natürlich die strengen Hygienebestimmungen beachtet. Das Fleisch sei auch hervorragend für die Grillsaison geeignet.

Wer sich bevorraten möchte, der der möge sich mit dem Forstamt Romrod oder mit der örtlichen Revierleitung bezüglich Preis und Menge in Verbindung setzen.

Das Forstamt verkauft nur Stücke in der Schwarte bzw. in der Decke - vermittelt aber im Bedarfsfall gerne einen günstigen Dienstleister für Portionierung bzw. Zerlegung.

Einige Zahlen: Jährlich werden im gesamten Vogelsbergkreis etwa 7500 Rehe erlegt, dazu kommen noch etwa 6000 Wildschweine. Allerdings beträgt der Anteil des Wildbrets beim Verzehr derzeit nur rund ein Prozent vom gesamten Fleischkonsum. Das möchten die Forstämter gern ändern.

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