"Wie wollen wir im Vogelsberg leben?"

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Lauterbach(pm). Die Kreisgruppe Vogelsberg des Paritätischen Hessen lädt zum sogenannten "Paritätischen Gespräch" am Mittwoch, 1. April, ein. Das Thema lautet an diesem Abend "Wie wollen wir im Vogelsberg leben?"

Zum Hintergrund: Mit Artikel 26d der Landesverfassung wurde die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land zum Staatsziel erklärt. Doch was bedeutet das konkret? Wer sind die Akteure vor Ort? Was wird getan? Was muss getan werden, um dieses Ziel zu erreichen? Darüber will die Kreisgruppe Vogelsberg des "Paritätischen" Hessen mit möglichst vielen Teilnehmern in der Aula der Sparkasse Lauterbach ab 18 Uhr diskutieren.

Das "Paritätische Gespräch" dreht sich dann unter anderem um die Herausforderungen und Perspektiven für eine gute Lebensqualität im Vogelsbergkreis.

Wie ist der Stand bei Digitalisierung?

Zum Auftakt gibt Prof. Dr. Ulrich Harteisen Impulse, wie es gelingen kann, die Lebensverhältnisse zwischen Stadt und ländlichen Regionen gleichwertig zu gestalten. Der Professor für Regionalmanagement und regionale Geografie der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Standort Göttingen setzt dabei auf Chancengleichheit und die Kraft der Gemeinschaft als Stichwort.

Im Anschluss an den Vortrag gehen der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Jens Mischak, die Politikerin Eva Goldbach, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Reinhard Kaul-Seeger, Geschäftsführer der Freien Lebensstudiengemeinschaft Melchiorsgrund (Mitglied im Paritätischen Hessen) und der Referent Prof. Dr. Harteisen gemeinsam mit dem Publikum der Frage nach, wie dieses Staatsziel im Vogelsbergkreis erreicht werden kann.

Es geht unter anderem darum: "Wo stehen wir in Fragen wie der Digitalisierung? Der Mobilität? Der Versorgung? Wie können wir als Paritätische Organisationen unseren Beitrag leisten, den Vogelsberg zu entwickeln? Und vor allem: Was wünschen sich die Menschen vor Ort?"

Man werde sich an diesem Abend bemühen, alle Gäste uneingeschränkt an der Veranstaltung teilhaben zu lassen. Deshalb sei es wichtig, den Unterstützungsbedarf vorher anzugeben, informieren die Veranstalter. Sollte ein/e Gebärdensprachdolmetscher benötigt werden, so muss der Bedarf bis spätestens zum 22. März gemeldet werden unter der Telefonnummer 06 61/9 01 98 44).

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