Große Begeisterung löst das Gospelkonzert in der Ruppertenröder Kirche bei den Besuchern aus. FOTO: SF
+
Große Begeisterung löst das Gospelkonzert in der Ruppertenröder Kirche bei den Besuchern aus. FOTO: SF

Welch ein fröhlicher Abend

  • vonJutta Schuett-Frank
    schließen

Mücke-Ruppertenrod(sf). Viele Besucher hatten sich dieser Tage in der Kirche in Ruppertenrod eingefunden, um den Gospelklängen der Gruppe "Sing Querbeet" zu lauschen. Vorsitzender Rainer Hitzel begrüßte die Gäste, die auch aus vielen anderen Orten gekommen waren und "Hausherr" Pfarrer Markus Witznick.

Olaf Pribbernov, Ehemann der Dirigentin Silke Pribbernov, bereicherte das Konzert mit seinen Erläuterungen und Erklärungen. Er führte als gekonnter Conferencier durch das Abendprogramm. Eröffnet wurde das Konzert mit Siyahamba, einem fröhlichen Lied. Die Gospelklänge sind von ihrem Ursprung her als musikalische Anbetung Gottes gedacht. Es gab an diesem Abend aber auch Spiritials zu hören, die aus dem Alten Testament und der Sklaverei entstanden sind.

Dann kamen die Kinder zu Wort, die unter der Leitung von Minette Kraft stehen. Die KiChoKids erfreuten mit "Salibonani", einem Lied für einen guten Tag und sie sangen noch "Guter Gott". Die Kids wurden umjubelt und erhielten für ihren Auftritt großen Applaus. Dann startete der sogenannte "Gospel-Lebenszug" und die Teilnehmer nahmen die Gäste mit auf eine übertragene musikalische Lebensreise.

Lieder wie "Good News", "Oh freedom" und "Cumbaya" entzückten die Gäste. Es wurde mitgeklatscht und soweit man den Text kannte, auch mitgesungen. "Someone is knocking on your door", eine wundervolle Ballade erklang, und es folgte ein fröhliches Lied "Nassiri". Nassiri bringt der Welt eine musikalische Nachricht vom Frieden.

Mit "Halleluja" von Hanne Haller erklang eine Ode an die Liebe und Hoffnung und Gemeinschaft und mit "Herr Du lädst uns ein" schenkte man Hoffnung. Gegen Ende des Konzertes erschallte der Klassiker "Oh happy day" durch die Kirche. Doch das Lied war anders, man meinte Lagerfeuerromantik zu verspüren und Rainer Hitzel begleitete das Lied an der Gitarre. Mit dem musikalischen Gruß der Zulu endete das Konzert. Der Song "Asimbonanga" ist eine der Hymnen des Befreiungskampfs gegen das Apartheidregime. Das leidenschaftliche Lied bedeutet "Wir haben ihn nie gesehen." Es ertönten Zugabe-Rufe. Dann erklang noch einmal "Oh happy day" und die Gäste bedankten sich mit frenetischem Applaus. Die Gäste waren noch eingeladen, im Rathaus zusammenzusitzen, dort gab es Fingerfood und Getränke. Die Chormitglieder freuten sich über die Spenden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare