Regionalzug

Wegen Streit um Leergut Haare ausgerissen

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Gießen/Ulrichstein(pm). Ein polizeibekannter Mann, eine junge Frau, deren Freund und eine leere Flasche standen Pfingsten im Mittelpunkt einer Auseinandersetzung. Denn wegen eines Streits um die leere Flasche eskalierte am Sonntagnachmittag, dem 31. Mai, eine Situation in einem abfahrbereiten Regionalzug im Bahnhof Gießen.

Ein 30-Jähriger aus Grünberg forderte von einer 18-Jährigen aus Ulrichstein ihre leere Glasflasche. Diese verweigerte dem polizeibekannten Mann allerdings ihr Pfandgut.

Infolgedessen geriet der Mann mit der Frau in Streit. Im weiteren Verlauf griff der 30-Jährige der jungen Frau in die Haare und riss ihr einzelne Haarbüschel aus. Daraufhin mischte sich der 24-jährige Freund der Frau ein.

Beide Männer attackierten sich anschließend mit Faustschlägen. Bis auf die verloren gegangenen Haare blieben alle Beteiligten unverletzt.

Der 30-jährige Störenfried musste die Bundespolizisten zwecks Identitätsfeststellung zur Wache begleiten. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen beide Männer ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Alle Beteiligten konnten nach den polizeilichen Maßnahmen ihre Wege fortsetzen.

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