Von wegen steife Froschschenkel

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Ulrichstein (au). Frauen- und Männerpower waren beim Weiberfasching angesagt. Die elfte Auflage der närrischen Veranstaltung stand unter dem Motto "Ulrichsteiner Faschings-Wiesn" und bescherte dem SV Chattia und VHC-Zweigverein wieder eine volle Stadthalle. Die Moderatorinnen Ute Grimm und Michaela Scharmann kamen natürlich in zünftigen Lederhosen und präsentierten ein über vierstündiges Programm. Zu Beginn stellte jeweils ein Vertreter der Gruppen deren närrischen Faschingsruf vor.

Ulrichstein (au). Frauen- und Männerpower waren beim Weiberfasching angesagt. Die elfte Auflage der närrischen Veranstaltung stand unter dem Motto "Ulrichsteiner Faschings-Wiesn" und bescherte dem SV Chattia und VHC-Zweigverein wieder eine volle Stadthalle. Die Moderatorinnen Ute Grimm und Michaela Scharmann kamen natürlich in zünftigen Lederhosen und präsentierten ein über vierstündiges Programm. Zu Beginn stellte jeweils ein Vertreter der Gruppen deren närrischen Faschingsruf vor.

Funkenmariechen Ellen Schulz eröffnete den Reigen der tänzerischen Darbietungen. Es folgten die blau-weißen Funken des Kultur- und Sportvereins Ober-Seibertenrod. Schon ein fester Bestandteil des Programmes sind Silke Merz und Kerstin Rühl aus Köddingen. Sie hatten sich mit Uwe und Hans-Gunter Braun Verstärkung mitgebracht, die allerdings nichts zu sagen hatten, denn sie lagen als "Opfer" auf der Massagebank. Sie hatten nichts zu lachen, denn die Massage verlief nicht ganz schmerzfrei.

Die Stadthalle verwandelte sich zum ersten Mal in einen Hexenkessel, als das Männerballett "Bauwagen-Dancer" aus Kaulstoß kam. Mit ihren Leistungen begeisterten sie die weiblichen Zuschauer. Vor der ersten kurzen Tanzpause zeigten noch die "Roten Funken" aus Helpershain ihr Können.

Den zweiten Programmteil eröffneten die Damen des SV Chattia mit einem Showtanz. Sie zeigten, dass auch mit einem Rollator noch Rock’n’Roll und Twist getanzt werden kann. Die Gehhilfe wurde dann zur Seite gestellt und zu "Hula Palu" eine flotte Sohle aufs Parkett gelegt.

Tänzerisch ging es mit der Showtanzgruppe aus Rebgeshain weiter. Die Gruppe ist bereits von Anfang an beim Weiberfasching dabei und entführte die Zuschauer aus dem Vogelsberg an die See.

Von der See ging es in die Zirkusmanege beim Auftritt des Männerballetts "Steife Froschschenkel" aus Freienseen. Erst nach einer Zugabe durften sie die Bühne verlassen. Tänzerische Glanzleistungen gab es dann beim Auftritt von Ronja Grimm und Gregor Continanza. Sie überraschten noch mit einer Gruppe Jugendlicher, die erst am Abend zuvor ihren Auftritt eingeübt hatte. Mit dabei waren Fredi Grimm und Jenzy Carranza, die extra aus den USA in den Vogelsberg gekommen waren.

Die Garde aus Rebgeshain beendete anschließend den zweiten Teil der Darbietungen. Die Lollipops aus Höckersdorf eröffneten als "Eiskristalle" den letzten Veranstaltungsteil. Es folgte die Showtanzgruppe "Stylez Wohnfeld". Die letzten beiden Darbietungen wurden von den Gastgebern gestaltet. So begeisterten zunächst die "Lila Funken". Den Abschluss machte das mit Spannung erwartete Ulrichsteiner Männerballett. Zunächst als Frauen verkleidet, dann mit Anzug und Krawatte und am Schluss in zünftigen Lederhosen boten sie den "närrischen Weibern" sportliche Höchstleistungen mit viel Akrobatik.

Mit dem großen Finale endete der Weiberfasching nach über viereinhalb Stunden um Mitternacht. Insgesamt waren über 100 Aktive auf der Bühne und unzählige Helfer vor und hinter den Kulissen sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

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