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Das Gelände steht vor einer Neugestaltung.

Weg freigemacht

Gießen (mac). Auf dem Weg zu einer neuen Nutzung des Brauhaus-Areals am Gießener Teichweg haben die neu gegründete Regio Bau- und Bodenentwicklungsgesellschaft Gießen (RBB) und die Denninghoff’s Grundstücks GmbH eine weitere Hürde genommen. Nach »langen und durchaus schwierigen Gesprächen« hätten die Unternehmen, deren Grundstücke auf dem Areal in Nachbarschaft zueinander liegen, Einigung über eine Flächenbereinigung erzielt.

Das gaben Sabina Becker (Denninghoff’s), Christian Maruschka (RBB) sowie Jochen Ahl (Imaxx Projekt GmbH) und Dr. Lars Witteck (Volksbank Mittelhessen) als RBB-Minderheitsgesellschafter am Freitag in den Räumen der Volksbank im Schiffenberger Tal bekannt.

Gründstücksgrenze durch Halle

Im Wesentlichen geht es bei der Veränderung der Besitzverhältnisse um drei Positionen. Die RBB hat ein Wegerecht auf einem Denninghoff-Grundstück aufgegeben, im Gegenzug übergibt die Denninghoff GmbH der RBB eine Fläche von insgesamt 3200 Quadratmetern. »Das erlaubt uns an einer Stelle, die Zufahrtsmöglichkeit auf unser Areal zu verbreitern und an einer anderen Stelle den Abriss einer Halle durchzuführen«, erklärt RBB-Gesellschafter Ahl. Zuvor sei die Grundstücksgrenze direkt durch diese Halle verlaufen.

Alle Parteien lobten indes die zielorientierte Zusammenarbeit. Dies gelte für Besitzer, Pächter und Firmeninhaber, die noch auf dem Gelände ansässig sind. Mit der neuen Übereinkunft könnten nun jeweils eigene Planungen unabhängig voneinander verwirklicht werden. »Wir haben der Politik und den Planern damit den Weg frei gemacht, uns in den Ideen für das Areal zu unterstützen«, sagte Ahl. Das Bebauungsplanverfahren für das Areal, auf dem Wohnungen und Gewerbeeinheiten entstehen sollen, steht indes noch am Anfang. Derzeit wird in der Verwaltung unter anderem an einem Lärmschutzgutachten gearbeitet.

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