Wanderer lauschen in aller Frühe dem Vogelgesang

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Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm, sodass der Wecker für die Naturfreunde und Vogelbegeisterten zeitig klingelte, um an der Vogelstimmenwanderung der Seibelsdorfer Sportangler teilnehmen zu können. Die Wanderer lauschten den Gesängen von Zilpzalp, Mönchsgrasmücke, Blaumeise und vielen weiteren heimischen Vögeln. Um 6 Uhr trafen 15 Naturliebhaber und Interessierte, ausgestattet mit Rucksack und Fernglas an der Schutzhütte im Wald bei Seibelsdorf ein, mit dabei Revierförster Karl Wilker. Die Wandertour führte unter fachkundiger Anleitung des Vogelexperten Dirk Kuhlke durch die Heckenlandschaften, Wald und Wiesen in und um Ohmes. Doch weit musste die Gruppe gar nicht gehen, denn bereits an der Waldhütte selbst entdeckte der Hobbyornithologe eine Amsel.

Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm, sodass der Wecker für die Naturfreunde und Vogelbegeisterten zeitig klingelte, um an der Vogelstimmenwanderung der Seibelsdorfer Sportangler teilnehmen zu können. Die Wanderer lauschten den Gesängen von Zilpzalp, Mönchsgrasmücke, Blaumeise und vielen weiteren heimischen Vögeln. Um 6 Uhr trafen 15 Naturliebhaber und Interessierte, ausgestattet mit Rucksack und Fernglas an der Schutzhütte im Wald bei Seibelsdorf ein, mit dabei Revierförster Karl Wilker. Die Wandertour führte unter fachkundiger Anleitung des Vogelexperten Dirk Kuhlke durch die Heckenlandschaften, Wald und Wiesen in und um Ohmes. Doch weit musste die Gruppe gar nicht gehen, denn bereits an der Waldhütte selbst entdeckte der Hobbyornithologe eine Amsel.

In Ohmes selbst konnte man eine vielfältige Vogelschar singen hören. Anders als man denken könnte, haben es die Vögel in Ortschaften weniger schwer als ihre Verwandten in der freien Feldlandschaft, wie Kuhlke erläuterte. "Die unterschiedlich gestalteten Gärten bilden eine gewisse Vielfalt." Arten, deren Lebensraum sich im freien Feld befindet, seien zum Teil ganz verschwunden, wie der Kiebitz oder die Feldlerche. Der Bestand der Lerchen sei alleine in den vergangenen zwölf Jahren um gut 50 Prozent gesunken. "Das ist wirklich viel in so kurzer Zeit!", betonte er. Revierförster Wilker erläuterte die Probleme des Waldes und ging dabei besonders auf die Esche ein, deren Triebe durch Krankheiten absterben und so den Baum nach und nach verschwinden lasse.

Im Feld angekommen, spitzte Kuhlke die Ohren und konnte den Gesang einer Kohlmeise ausmachen. Als die Gruppe den Scharchstein am Ortsausgang von Ohmes passierte, erzählte Bürgermeister Dietmar Krist die historischen Hintergründe des Gefechts, wo Bürger im Dreißigjährigen Krieg vergeblich versuchten, marodierende Schweden aufzuhalten.

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