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Die Wandergruppe auf der Terasse der Grasleitenhütte mit (v. l.) Burkhard Köhl, Klaus-D. Jensen, Reiner Köhl, Markus Hüttl, Dirk Queckbörner und Jürgen Scharmann.

Viel Glück mit dem Wetter

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Gemünden (pm). Wie stets in den vergangenen Jahren unternahmen sechs Freunde, die aus Gemünden stammen, eine Tour in den Alpen. Nach der sehr anstrengenden Hochtour im vergangenen Jahr sollte es diesmal ein wenig beschaulicher werden. Man entschied sich daher für eine Hüttentour am Rosengarten in Südtirol.

Ausgangspunkt war Völs am Schlern, wo man am Tag nach der Anreise zunächst einmal zum Eingewöhnen eine Tagestour zu verschiedenen Hütten unternahm. Die eigentliche Hüttentour startete mit einem Anstieg hinauf zur Plafötsch- Alm.

Durch die abwechslungsreiche Bergwelt der Westdolomiten ging es am nächsten Tag zur Kölner Hütte und von dort nach einer Mittagsrast weiter zur Rotwandhütte. Weil in den Bergen noch immer viel Schnee lag, musste die geplante Route zur Grasleitenhütte geändert werden.

So stieg man am folgenden Morgen zunächst zum Karersee hinab und fuhr von dort mit dem Bus hinüber nach St. Zyprian. Von hier machte man sich auf zum Anstieg zur Grasleitenhütte. Gerade noch rechtzeitig, bevor es wie aus dem Nichts ein Gewitter mit einem krassen Temperatursturz und sintflutartigen Regenfällen einsetzte. Aber wie der Hüttenwirt schon vorausgesagt hatte, schien kaum eine Stunde später bereits wieder die Sonne. Obwohl überall noch sehr wenig Bergwanderer unterwegs waren, war man an diesem Tag und am Tag zuvor hoch in den Bergen zufällig einer kleinen Reisegruppe mit Bekannten aus Gemünden begegnet. In der urigen Grasleitenhütte hatten die Kameraden einen sehr schönen Abend. Am nächsten Tag stieg man zunächst wieder ein Stück das Grasleitental hinab, und kletterte durch das mit Seilen gesicherte »Bärenloch« Richtung Schlern hinauf.

Nach einem kleinen Abstecher zur Tierser-Alpl Hütte, wanderte man zum Schlernhaus. Weil am nächsten Tag für die Mittagszeit Regen angekündigt war, machte man sich am nächsten Morgen gleich nach dem Frühstück zügig auf den langen Weg hinab nach Compatsch auf der Seiser Alm.

Am Nachmittag ging es auf die Heimfahrt, die man wie im letzten Jahr noch für eine Übernachtung in Kempten unterbrach.

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