Vertrag mit Windkraftanlagen-Betreiber

Antrifttal (rs). In der Gemeinde werden in den nächsten Jahren die ersten Windkraftanlagen entstehen. Das lässt sich nach der Gemeindevertretersitzung vom Donnerstagabend vorhersagen, nachdem die Kommunalpolitiker einen Vertrag mit der Firma WSB aus Dresden geschlossen haben, die auf der vom Regionalplan vorgesehenen Fläche drei bis fünf Anlagen installieren will.

Antrifttal (rs). In der Gemeinde werden in den nächsten Jahren die ersten Windkraftanlagen entstehen. Das lässt sich nach der Gemeindevertretersitzung vom Donnerstagabend vorhersagen, nachdem die Kommunalpolitiker einen Vertrag mit der Firma WSB aus Dresden geschlossen haben, die auf der vom Regionalplan vorgesehenen Fläche drei bis fünf Anlagen installieren will. Bei der öffentlichen Sitzung im Gasthaus Schneider in Bernsburg enthielten sich zwei Vertreter aus Ruhlkirchen der Stimme, die Fläche für Windenergieanlagen betrifft schließlich ihre Gemarkung.

Mit dem Vertragsschluss reagiert die Gemeinde nach Angaben von Bürgermeister Johannes Averdung auf die vergrößerte Flächenausweisung für Windenergieanlagen, wie sie der neue Regionalplan vorsieht. Jetzt werden in den nächsten Schritten von der Gemeinde ein Bebauungsplan aufgestellt, und die Betreiberfirma wird die nötigen Gutachten veranlassen müssen.

Wegen dieser vorbereitenden Arbeiten rechnet der Bürgermeister nicht mit einem Baubeginn der Anlagen vor 2011.

Der Ruhlkirchener Windpark schließt übrigens direkt an die Fläche von Alsfeld-Fischbach an, die – das ist ein Novum im Vogelsbergkreis – komplett in einem Waldgebiet ausgewiesen ist. Frühere Pläne mit Windgunstflächen hatten noch Abstände zu Wäldern vorgesehen.

In seinem Bericht aus der Arbeit des Gemeindevorstandes teilte Bürgermeister Averdung mit, dass es in der strengen Frostperiode im Dorfgemeinschaftshaus von Seibelsdorf einen Wasserschaden im Dach gegeben habe, der über die Versicherung abgewickelt werde. Zudem war just am Donnerstag der neue Radlader auf dem gemeindlichen Bauhof eingetroffen.

Neu auf die Tagesordnung aufgenommen wurde eine Beschlussfassung zum "StadtumbauWest", ein Förderprogramm, an dem die Ge- meinde zusammen mit den Kommunen Alsfeld und Romrod teilnimmt. Die Zustimmung zum Vertrag war nötig geworden, weil es im Vorjahr redaktionelle Änderungen im Vertrag gegeben hatte.

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