Bürgermeister Leopold Bach (l.) und Timo Wagner appellieren an Bürger, bei der Kommunalpolitik mitzumachen und Feldatal für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen. FOTO: PM
+
Bürgermeister Leopold Bach (l.) und Timo Wagner appellieren an Bürger, bei der Kommunalpolitik mitzumachen und Feldatal für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen. FOTO: PM

"Verantwortung übernehmen!"

  • vonRedaktion
    schließen

In einer modernen Gesellschaft kommt der Strom aus der Steckdose. Und wo kommen die Demokraten her? Darüber machen sich Feldatals Bürgermeister Leopold Bach und Timo Wagner, Vorsitzender der Gemeindevertretung, Gedanken. Denn zur Kommunalwahl am 14. März werden Bewerber gesucht.

In der "großen" Politik hat man schnell eine Meinung: Für oder gegen Donald Trump sein ist einfach. Aber was bedeutet eine Steuererhöhung vor Ort? Welche Folgen hat ein Straßenausbau im Dorf? Das verlangt ein intensives Auseinandersetzen mit dem Thema.

Vielleicht ist es das, was in den vergangenen Jahren dazu geführt hat, dass in Gremien meist die gleichen Gesichter zu sehen sind, Dörfer mangels Bürgerinteresse keinen Ortsbeirat mehr haben.

Veränderungen mitgestalten

Dem wollen Bürgermeister Leopold Bach und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Timo Wagner, in Feldatal entgegentreten. Sie haben einen Aufruf gestartet, Verantwortung zu übernehmen, und sie wollen Menschen ermutigen, sich auf kommunaler Ebene zu engagieren. Sie sind überzeigt, "es wird gerade Geschichte geschrieben. Die Zeiten ändern sich, und ein Weiter so ist keine Option mehr. Und doch geht es gerade auch darum, das zu erhalten, was gut ist. Der schmale Grat besteht heute darin, Veränderung zuzulassen und zu gestalten und gleichzeitig Sicherheit zu bieten und Ruhe in einer sich permanent wandelnden Gesellschaft zu schaffen", schreiben sie.

Die anstehenden Veränderungen verlangen nach neuen Antworten, wobei man das Bild der neuen Wirklichkeit bestenfalls erahnen könne. Am Ende komme es darauf an, dass man sich engagiere und Verantwortung übernehme. Nach Einschätzung von Bach und Wagner ist das Zwischenmenschliche der Ausweg aus der sich überall andeutenden Krise. Nur im Sozialen liege die Ruhe und Sicherheit, die man sich herbeisehne.

Den beiden Kommunalpolitikern ist daran gelegen, Menschen zu erreichen, die aus einem ehrlichen Interesse die Veränderung gestalten wollen. Die bereit sind, sich dort zu engagieren, wo die Veränderung gestaltet wird: in der Kommunalpolitik. "Wo sonst, wenn nicht auf kommunaler Ebene, ist man näher am Menschen, am Puls der Zeit.

Hier wird die konkrete Lebenswirklichkeit der Mitmenschen gestaltet - mit allen Vorgaben und Hindernissen", legen Bach und Wagner ihre Einschätzung dar. Um dieses neue Miteinander verstehen und gestalten zu können, bedürfe es Personen, die offen seien für die Veränderung und die sich zutrauten, Brücken zu bauen. Die fähig seien, neue Wege zu erahnen, wo andere noch nicht einmal einen Trampelpfad sehen würden.

Wenn man sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühle, solle man für den Ortsbeirat oder die Gemeindevertretung kandidieren, die Kommunalpolitik mitgestalten. "Wir machen es bereits und haben große Freude daran", schreiben Bach und Wagner.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare