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Unfall auf der A 5 mit vier Fahrzeugen

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Von: Redaktion

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Mücke (pm). Am Mittwoch ereignete sich um 16.35 Uhr auf der A 5 zwischen den Anschlussstellen Homberg/Ohm und Alsfeld/West ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen und einer leicht verletzten Fahrzeugführerin.

In dem dreispurigen Streckenabschnitt kam es zu diesem Zeitpunkt aufgrund von hohem Verkehrsaufkommen zu stockendem Verkehr mit zeitweiser Staubildung. Ein 45 Jahre alter rumänischer Fahrzeugführer befuhr mit seinem Sattelzug den rechten Fahrstreifen der dreispurigen A 5 in Richtung Autobahndreieck Hattenbach. Aufgrund der Staubildung musste er auf der rechten Spur bis zum Stillstand abbremsen. Ihm folgte mit ausreichendem Abstand eine 29-jährige Lkw-Fahrerin, die ihren Sattelzug ebenfalls abbremste.

In die Lücke zwischen diese beiden Sattelzüge wechselte von der mittleren Fahrspur kommend ein 40-jähriger polnischer Fahrzeugführer eines Transporters mit Fahrzeuganhänger und bremste sein Gespann heftig ein. Trotz sofort eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte die Lkw-Fahrerin ein Auffahren auf das vor ihr einscherende Gespann nicht mehr verhindern. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Transporter auf den vor ihm stehenden Sattelzug geschoben. Der mitgeführter Fahrzeuganhänger wurde auf den mittleren Fahrstreifen geschleudert. Ein auf ihm verladener Pkw fiel dabei von dem Fahrzeuganhänger und landete auf der linken Fahrspur.

Lange Vollsperrung

Eine nachfolgende 25 Jahre alte Fahrzeugführerin aus dem Landkreis Holzminden konnte nicht mehr reagieren und kollidierte mit ihrem Pkw Mercedes A-Klasse mit dem heruntergeschleuderten Fahrzeug. Die Lkw-Fahrerin des Sattelzuges aus dem Landkreis Pinneberg wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Sie wurde zur weiteren ärztlichen Versorgung und Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Sattelzug wurde durch den Unfall erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Das Kleintransporter-Anhängergespann sowie der heruntergeschleuderte Pkw mussten aufgrund der Beschädigungen ebenfalls abgeschleppt werden.

Wegen des Verkehrsunfalls war die A 5 in nördliche Fahrtrichtung an der Unfallstelle in der Zeit von 16.35 bis 19.45 Uhr voll gesperrt. Eine Umleitung wurde ausgewiesen. Jedoch staute sich der Verkehr in der Spitze bis auf eine Länge von circa zehn Kilometern. Gegen 19.45 Uhr konnte der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden, sodass der Verkehr einspurig die Unfallstelle passieren konnte. Die Räumung der Unfallstelle dauert noch bis 21 Uhr. Nach Abschluss der Räumung konnten wieder alle drei Fahrstreifen freigegeben werden. Im Anschluss normalisierte sich die Verkehrslage in kürzester Zeit.

Der Sachschaden wird auf 92 000 Euro beziffert. Gegen den polnischen Fahrzeugführer des Transporter-Anhängerspanns wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Weil er nicht über einen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, wurde durch die zuständige Staatsanwaltschaft in Gießen eine Sicherheitsleistung zum Zweck der Sicherung des Verfahrens angeordnet.

Weil die Rettungsgasse nicht in allen Bereichen gebildet war, wurden Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge sowie der Bergungsdienst bei ihrer Anfahrt stark behindert. Von der eingesetzten Feuerwehr Nieder-Ohmen kam die Informationen, man habe sich den Weg zur Einsatzstelle teilweise sogar zu Fuß gebahnt. Die Feuerwehrleute banden ausgelaufene Betriebsstoffe, beseitigten die Trümmerteile und stellten den Brandschutz sicher.

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