Drei Verletzte

In Wohnfeld steht ein Wohnhaus in Flammen

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Schrecken am Vormittag des Feiertages in der Ortsmitte von Wohnfeld: Aus einem Dachstuhl schlagen Flammen, in den umliegenden Dörfern heulen die Sirenen auf, Feuerwehren rücken an.

Ein Wohnhaus ist am Mai-Feiertag in der Ortslage von Wohnfeld kurz nach 12 Uhr ein Raub der Flammen geworden, Feuerwehren aus den umliegenden Dörfern der Großgemeinden Mücke und Ulrichstein kamen zur Hilfe. Im Einsatz war auch die Drehleiter aus Nieder-Ohmen.

Die Einsatzkräfte gingen gegen das Feuer von allen Seiten auch unter Atemschutz vor. Löschwasser wurde neben den Hydranten auch über zwei lange Schlauchstrecken aus Zisternen zum Brandort gefördert. Die Einsatzleitung der 135 Feuerwehrleute hatte Ulrichsteins Stadtbrandinspektor Andreas Hädicke. Wie er sagte, schlugen beim Eintreffen der Feuerwehr schon Flammen aus dem Dachstuhl. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt, drei Hausbewohner entkamen den Flammen mit leichten Verletzungen. Zwei Rettungsteams, die Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeuges, ein Leitender Notarzt sowie der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes waren vor Ort.

Zum Schutz der benachbarten Gebäude war ein umfangreicher Löschangriff nötig. "Die enge Bebauung der alten Fachwerkhäuser erforderte eine Riegelstellung mit mehreren Strahlrohren", erläuterte Stadtbrandinspektor Hädicke den Feuerwehreinsatz. Immer wieder flammten Brandnester im Dachgeschoss auf, obwohl schon gelöscht wurde.

Das ausgebrannte Haus steht gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus. Die Bewohner des beschädigten Hauses, eine Familie mit Kindern und Haustieren, wurde vom Rettungsdienst betreut. Durch die Menge an Löschwasser, das in das Fachwerkhaus eingedrungen ist, wird das Haus wohl unbewohnbar sein.

Die Polizei wird die Brandermittlung aufnehmen, und die Wohnfelder Feuerwehr übernimmt die Brandwache.

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