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Eindruck vom Weihnachtsmarkt 2019. Auch in diesem Jahr wird es aufgrund der Corona-Pandemie keinen Budenzauber in Ulrichstein geben.

Wieder kein Weihnachtsmarkt

  • VonDieter Graulich
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Ulrichstein (au). Eigentlich sollte in diesem Jahr am dritten Adventswochenende wieder der traditionelle und weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebte Ulrichsteiner Weihnachtsmarkt stattfinden. Die Vorbereitungen für den 36. Markt waren schon voll im Gange und weit gediehen.

Der Vorstand des Gewerbe- und Verkehrsvereins als Veranstalter hatte sich schon so auf die Durchführung und das vorweihnachtliche Ambiente auf dem Rathausvorplatz gefreut. »Aber die Corona-Pandemie hat uns weiter voll im Griff. Die Zahlen steigen und steigen. Auch die Intensivbetten in den Krankenhäusern sind fast alle belegt und das Gesundheitssystem wird stark beansprucht. Aktuell liegen die täglichen Neuinfektionen in Deutschland so hoch wie noch nie seit Beginn der weltweiten Infektionskrankheit«, so die Verantwortlichen.

Schlitz sagt ebenfalls ab

Deshalb habe sich der Vorstand schweren Herzens dazu entschlossen, auch den diesjährigen Weihnachtsmarkt in Hessens höchstgelegener Stadt ausfallen zu lassen, erklärt Bürgermeister Edwin Schneider. »Wir möchten Sie und uns nicht dem gesundheitlichen Risiko einer möglichen Infektion durch Corona auf dem Weihnachtsmarkt aussetzen.« Das Weihnachtspreisausschreiben mit attraktiven Preisen soll aber stattfinden. Die Weihnachtsmarktbroschüre, in der das Lösungswort versteckt ist, werde rechtzeitig verteilt. Der Vorstand des Gewerbe- und Verkehrsverein freut sich auf eine rege Teilnahme.

Auch in Schlitz ist der traditionelle Weihnachtsmarkt unter der »größten Kerze der Welt« inzwischen von den Organisatoren abgesagt worden. In einer Pressemitteilung heißt es, dass in den vergangenen Wochen lange und intensiv an einem Konzept gearbeitet wurde, das einen Marktbetrieb unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ermöglicht. »Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Fallzahlen und den damit einhergehenden Auflagen für Größenordnung sowie den zu erwartenden künftigen Verschärfungen wäre aktuell nur ein sehr eingeschränkter Marktbetrieb möglich.«

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