Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt (r.) überreicht einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 12 000 Euro an Bürgermeister Edwin Schneider und Stadtverordnetenvorsteher Karl Weisensee (l.). FOTO: AU
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Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt (r.) überreicht einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 12 000 Euro an Bürgermeister Edwin Schneider und Stadtverordnetenvorsteher Karl Weisensee (l.). FOTO: AU

Unterwegs schneller ins Netz

  • vonDieter Graulich
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Ulrichstein(au). Öffentliches WLAN ausbauen und das vor allem in ländlichen Regionen. Dazu dient das Förderprogramm "Digitale Dorflinde". Die Landesregierung unterstützt Städte und Gemeinden bei der Einrichtung sogenannter kommunaler Hotspots. Künftig gibt es auch zwölf Hotspots in Ulrichstein. Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt überreichte einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 12 000 Euro an Bürgermeister Edwin Schneider und Stadtverordnetenvorsteher Karl Weisensee.

Stadt trägt monatliche Gebühr

"Ein öffentlicher Zugang zum Internet ist heutzutage schon vielfach Standard, aber bei Weitem noch nicht überall. Gerade im ländlichen Raum ist ein weiterer Ausbau der WLAN-Hotspots wünschenswert, da es die öffentliche Infrastruktur, wie hier in Ulrichstein bei Dorfgemeinschaftshäusern, attraktiver macht", sagte Burghardt. "Es freut mich sehr, dass mit dem Förderprogramm die Digitalisierung weiter vorangetrieben wird und dies für alle Bürger auch sichtbar wird." Bürgermeister Edwin Schneider meinte dazu: "Ulrichstein hatte bereits das Glück, einen Fördergutschein der Europäischen Union über 15 000 Euro erhalten zu haben. Damit konnten schon öffentliche WLAN-Netze am Rathaus und Innovationszentrum, im Museum im Vorwerk, am Wohnmobilstellplatz und Badebiotop, in der Kernstadt sowie in den Gemeinschaftshäusern Helpershain und Rebgeshain aufgebaut werden". Mit der neuen Förderung könne jetzt auch in Ober-Seibertenrod, Unter-Seibertenrod, Bobenhausen II, Wohnfeld, Kölzenhain und Feldkrücken ein öffentliches WLAN geschaffen werden. "Unsere Dorfgemeinschaftshäuser erhalten dadurch eine deutliche Aufwertung." Die monatlichen Gebühren für die Internetanschlüsse werden von der Stadt getragen. Das Geld für die Förderung kommt aus der Initiative "Land hat Zukunft - Heimat Hessen", die den ländlichen Raum stärken soll. Um den Kommunen bestmögliche Konditionen zu sichern, hat das Land über den kommunalen IT-Dienstleister ekom21 einen Rahmenvertrag mit einem Unternehmen abgeschlossen, das die Hotspots aufbaut und betreibt.

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