Edwin Schneider (r.) mit dem Kamerateam auf dem Weg zum Drehort Friedhof. FOTO: AU
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Edwin Schneider (r.) mit dem Kamerateam auf dem Weg zum Drehort Friedhof. FOTO: AU

Themen von Trinkwasser bis Wolf

  • vonDieter Graulich
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Ulrichstein(au). Vor zwei Jahren war Stephanie Krüger vom HR-Fernsehen in Ulrichstein, um einen Beitrag über den Klimawandel und das Wasser zu drehen. Nun war sie wieder da, diesmal, um den einen typischen Tagesablauf eines Bürgermeisters festzuhalten. Der Beitrag soll im HR und auf Arte im Herbst gesendet werden. Der eigentlich im März vorgesehen Drehtag musste wegen der Corona-Krise verschoben werden.

Das gut gefüllte Programm begann mit dem Sommergespräch mit dem Journalisten einer örtlichen Tageszeitung, bei dem aktuelle Themen wie Finanzen in der Corona-Krise, Wasserversorgung, ärztliche Versorgung, Tourismus und Windkraft angesprochen wurden. Es folgte die Besprechung mit Getränkehändler Marco Kratz aus Mücke-Sellnrod, in dem es um die künftigen Getränkelieferungen für das Rathaus, das Innovationszentrum, Stadthalle und Jakobimarkt ging.

Kratz wurde durch die Corona-Krise gezwungen, seinen Betrieb zum 1. Oktober zu verkaufen. Künftig ist er als Angestellter in der neuen Firma, aber weiterhin Ansprechpartner für Ulrichstein.

Im Anschluss ging es mit dem Filmteam zum neuen Brunnen neben dem Hochbehälter in der Kernstadt. Hier informierte sich Schneider über den Stand der Arbeiten zum Ausbau, um am gleichen Tag in der Magistratssitzung berichten zu können. Die erfreuliche Nachricht der Arbeiter der Bohrfirma war, dass die Stahl-Hilfsverrohrung, die sich bei 50 Metern Tiefe verkeilt hatte, gelockert werden konnte und sich offensichtlich entfernen lässt. Der Ausbau des Brunnens soll in Kürze fertiggestellt werden. Dann ist er vom Bauhof der Hochbehälter anzuschließen.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es nach Unter-Seibertenrod. Hier wurde zunächst die Familie Weiß, die einen landwirtschaftlichen Betrieb in Bioqualität mit Direktvermarktung betreibt, als Partner der Feuerwehr ausgezeichnet. Stadtbrandinspektor Andreas Hädicke hob bei der Verleihung hervor, dass der Betrieb mit Björn Ruppenthal, Hendrik Fuchs, Gerhard Momberger und Jonas Weiß Feuerwehrangehörige beschäftigt. Des Weiteren stelle die Firma Weiß der Feuerwehr Teleskoplader und Wasserfässer für Einsätze zur Verfügung.

Direkt im Anschluss ging es zum Friedhof, wo Ortsvorsteher Wolfgang Geiß über die Pflasterarbeiten und die Errichtung neuer Wasserstellen informierte. An der Friedhofshalle musste die Eternitbedachung abgebaut und entsorgt und das Dach neu gedeckt werden.

Außerdem erfolgte ein kompletter Innen- und Außenanstrich. Bisher seien dabei 1260 Stunden Eigenleistung angefallen. Bei diesem Gespräch kamen auch die gesamten Eigenleistungen der vergangenen neun Jahre im Rahmen der Dorferneuerung zur Sprache. Wiederum direkt im Anschluss nahm Edwin Schneider das Fernsehteam mit zu einem Termin auf dem landwirtschaftlichen Hof von Familie Reiner Rühl. Die Landtagsabgeordnete Wiebke Knell, FDP, informierte sich hier über Probleme durch den sesshaft gewordenen Wolf.

Da die Magistratssitzungen nicht öffentlich sind, wurde Schneider gefilmt, als er das Sitzungszimmer betrat. Die Sitzungen finden derzeit im Seminarraum statt, der groß genug ist, um die Abstands- regeln einzuhalten. Zwischen den Terminen hat Bürgermeister Schneider immer wieder seine E-Mails gecheckt und teils abgearbeitet.

Stephanie Krüger hatte Edwin Schneider mit einer Pulsuhr ausgestattet. Der Puls wurde mehrfach im Laufe des Tages überprüft.

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