Eine große Gruppe zieht mit dem Strohbären durchs Dorf, um zum Beispiel Eier und Speck zu sammeln. FOTO: SF
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Eine große Gruppe zieht mit dem Strohbären durchs Dorf, um zum Beispiel Eier und Speck zu sammeln. FOTO: SF

Der Strohbär geht mit viel Gebrumme um

  • vonJutta Schuett-Frank
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Ulrichstein-Ober-Seibertenrod(sf). Es ist inzwischen schon etwas Besonderes geworden, wenn ein Dorf noch einen Strohbären hat. In Ober-Seibertenrod wird die Tradition hochgehalten und schon seit vielen Jahren ein Freiwilliger der alten Tradition nach Lage für Lage mit Stroh eingewickelt. Das ist wahrlich nicht einfach für die Person. Dann geht der Strohbär recht tapsig los, denn er kann sich schlecht bewegen. Doch in diesem Jahr war er recht flott auf den Beinen. Um ihn gab es eine Schar von Kindern und Erwachsenen, die ihn dann durch den Ort geleiteten. So ging es von Haus zu Haus und es wurden unter anderem Eier und Speck gesammelt. In diesem Jahr kamen so rund 600 Eier zusammen. In der Küche des Dorfgemeinschaftshauses wurden dann zum Abschluss die Pfannen angeheizt für eine zunftige Eierspeise mit Brot. Die ließen sich alle Aktiven des Strohbären-Umzugs zum Abschluss und nach getaner "Arbeit" schmecken. In diesem Jahr hat sich Florian Klaus als Strohbär von Dirk und Jens Tuppi führen lassen.

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