Städte erhalten Elektroladesäulen

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Jetzt können Elektrofahrzeuge auch in Ulrichstein und Kirtorf öffentlich geladen werden. "Das ist nicht nur ein guter Service für die Besitzer von Elektrofahrzeugen, sondern das wirkt sich auch positiv auf die CO2-Emissionen aus", sagten die beiden Bürgermeister Edwin Schneider und Ulrich Künz.

Jetzt können Elektrofahrzeuge auch in Ulrichstein und Kirtorf öffentlich geladen werden. "Das ist nicht nur ein guter Service für die Besitzer von Elektrofahrzeugen, sondern das wirkt sich auch positiv auf die CO2-Emissionen aus", sagten die beiden Bürgermeister Edwin Schneider und Ulrich Künz.

Gemeinsam mit Thorsten Hankel eröffnete Schneider in Ulrichstein den neuen Elektro-Ladeplatz und zeigte auf, was das Vorhaben für die Bürger sowie für Gäste bedeutet. "Elektro-Fahrzeuge müssen nicht mehr unbedingt zu Hause geladen werden. Das Laden kann mit Erledigungen im Ort oder bei einem Ausflug nebenbei erledigt werden".

Schneider dankte der ovag Energie AG für die schnelle Verwirklichung der E-Ladesäule. Damit sei ein Beschluss der Stadtverordneten vom Juni 2016 umgesetzt, der die Errichtung von Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge vorsah. Zusätzlich sollen ergänzend Ladeeinrichtungen für Elektrofahrräder am Wohnmobilstellplatz und am Museum am Vorwerk errichtet werden.

"Jetzt können Elektro-Fahrzeuge endlich auch bei uns in Kirtorf öffentlich geladen werden", sagte Bürgermeister Ulrich Künz zur Eröffnung der neuen Ladesäule in der Neustädter Straße 10–12, Nähe Rathaus.

"Nur Ökostrom"

"Wir arbeiten daran, dass Elektrofahrzeuge für unsere Region attraktiver werden und schaffen mit den Ladesäulen einen Grundstock", teilen die Vorstände der ovag Energie AG, Rainer Schwarz und Joachim Arnold, mit. Nach einer mehrjährigen Testphase mit ausgewählten Elektroladesäulen errichtet die ovag Energie AG bis zum Jahresende in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden rund 60 Ladesäulen in der Wetterau, dem Vogelsberg und im Gießener Land.

Ziel ist, ein flächendeckendes Ladenetz in der Region Oberhessen zu schaffen. "Es ist uns besonders wichtig, dass die ovag-Ladesäulen ausschließlich mit Ökostrom versorgt werden", so Schwarz und Arnold.

Die Kosten für Investition, Betrieb und Wartung der Säulen trägt die ovag Energie AG. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Förderprogramms Elektromobilität in Hessen. Durch die Bereitstellung der Stellfläche für die Ladesäule und zwei spezielle Parkplätze seitens der Städte wurde die Errichtung erst ermöglicht, ergänzte Arnold.

Zur Abrechnung des getankten Stromes wird die ovag-Ladesäule in das europaweit größte Ladenetzwerk "PlugSurfing" integriert. Bereits mehr als 60 000 Ladestationen gehören dem Netzwerk an. "E-Mobilisten können per App oder mit einer registrierten Ladekarte ihr Fahrzeug aufladen", erklärte Thorsten Hankel.

"Aufladen kann man aber auch ohne vorherige Registrierung bei PlugSurfing. Wie das funktioniert, ist auf der Ladesäule beschrieben. Vorteil des Serviceangebots ist das Laden ohne monatliche Grundgebühr, es wird pro Ladevorgang nur der jeweilige Verbrauch bezahlt.

Zudem ermöglicht eine App, online nach Stationen zu suchen und in Echtzeit nachzusehen, ob die gewünschte Ladestation frei oder belegt ist."

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