Sonne strahlt für Ulrichstein

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Pure Energie am Rande des Naturparks Vulkanregion Vogelsberg bedeutet die Entscheidung, bei Ulrichstein eine große Fotovoltaikanlage zu errichten. Wie der Haupt- und der Bauausschuss des Stadtparlaments am Montag beschlossen, unterstützt die Stadt die Pläne der Energiegenossenschaft Vogelsberg, auf der ehemaligen Erddeponie an der Landstraße nach Helpershain großflächig Strom aus Sonnenlicht zu erzeugen. Darüber befindet am Freitag die Stadtverordnetenversammlung, in der Ausschusssitzung war man einstimmig dafür. Welche Einnahmen aus der Verpachtung des Areals erzielt werden, wurde dabei nicht erörtert.

Pure Energie am Rande des Naturparks Vulkanregion Vogelsberg bedeutet die Entscheidung, bei Ulrichstein eine große Fotovoltaikanlage zu errichten. Wie der Haupt- und der Bauausschuss des Stadtparlaments am Montag beschlossen, unterstützt die Stadt die Pläne der Energiegenossenschaft Vogelsberg, auf der ehemaligen Erddeponie an der Landstraße nach Helpershain großflächig Strom aus Sonnenlicht zu erzeugen. Darüber befindet am Freitag die Stadtverordnetenversammlung, in der Ausschusssitzung war man einstimmig dafür. Welche Einnahmen aus der Verpachtung des Areals erzielt werden, wurde dabei nicht erörtert.

Laut Bürgermeister Edwin Schneider sind drei bis vier Anlagenbereiche mit einer Leistung von je 750 Kilowatt peak vorgesehen. Die EGV habe das wirtschaftlichste Angebot abgegeben und wurde deshalb mit der Entwicklung der ehemaligen Erddeponie beauftragt. Mit der EGV sei die Stadt bereits seit Jahren im Gespräch über die Errichtung einer solchen Anlage. Das etwa fünf Hektar große Gelände ist aus der Deponie-Nachsorge entlassen, die Grünschnitt-Annahme bleibt bestehen. Als das bisherige Deponiegelände frei wurde, sei man wieder ins Gespräch gekommen. Angrenzend an das Areal an der Landstraße stehen bereits zwei Windenergieanlagen.

Planer Immo Zillinger erläuterte, dass größere Fotovoltaikanlagen nur an Straßenrändern und auf Deponiegelände gebaut werden dürfen. In Abstimmung mit Hessen Mobil soll die Ulrichsteiner Anlage mit einem Zehn-Meter-Abstand zur Landesstraße nach Helpershain errichtet werden. Die Genossenschaft will über eine Betreiberfirma bereits im Frühjahr mit dem Bau loslegen. Bis dahin sollen die Absprache mit Behörden und eine öffentliche Auslage erfolgen, wie Zillinger sagte. "Das ist ein strammer Zeitplan."

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