Schmor-Kürbis und Ingwerbier

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"Gottes Schöpfung ist sehr gut", so lautet das Leitthema des diesjährigen Weltgebetstages der Frauen. In diesem Jahr kam die Vorbereitung von Frauen aus Surinam. Surinam liegt im Nordosten von Brasilien und es ist ein buntes Land mit vielen Musikrichtungen. Die Mehrheit der Bevölkerung stammt von Einwanderern aus Afrika, Asien und Europa an.

"Gottes Schöpfung ist sehr gut", so lautet das Leitthema des diesjährigen Weltgebetstages der Frauen. In diesem Jahr kam die Vorbereitung von Frauen aus Surinam. Surinam liegt im Nordosten von Brasilien und es ist ein buntes Land mit vielen Musikrichtungen. Die Mehrheit der Bevölkerung stammt von Einwanderern aus Afrika, Asien und Europa an.

Heute sind die afrikanischstämmigen Maroons eine der größten Gruppen. Sie sind Nachfahren versklavter Menschen aus Afrika. Nach dem Ende der Sklaverei entstand durch Zuwanderung vieler Arbeitskräfte aus Indien, Java und China die heutige multikulturelle Gesellschaft. Bis 1975 war Surinam niederländische Kolonie.

So kann es sein, dass die Synagoge neben einer Moschee steht und ein Hindutempel in deren Umfeld. Frauen verkaufen teilweise selbst angebaute Produkte. Die bunte Mischung an Früchten spiegelt sich auch in der Küche Surinams wider. Hauptrichtungen sind die kreolische, die indonesische, die indische und die chinesische Küche.

Im Land selbst gibt es viele Probleme, etwa hohe Arbeitslosigkeit, Brandrodungen oder das Ausbeuten von Minen mit Folgen für die Umwelt. Pfarrer Markus Witznick und Vikar Jörg Niessner unterstützten den Gottesdienst. Er wurde von Anette Tröller und einem Team aus Ober-Ohmen, Ruppertenrod und Unter-Seibertenrod gehalten. Unterstützt wurden sie vom Kinderchor unter der Leitung von Minette Kraft.

Nach vielen Liedern, die gemeinsam gesungen wurden, Gebeten und Informationen über Surinam waren die Besucher zu einem leckeren Büffet eingeladen. Hier gab es verschiedene Sachen zu verkosten, darunter geschmorter Kürbis oder auch Ingwerbier.

Auch in Groß-Eichen hielt man – emeinsam mit Ilsdorf und Freienseen – dn Weltgebetstag. Dort hatte man eine große Tafel aufgebaut und viele der Gerichte nachgekocht. Pfarrerin Kerstin Kiehl bedankte sich bei den Frauen für die Mitarbeiter am Weltgebetstag.

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