Schau für Rotes Höhenvieh in Ulrichstein statt Wetzlar

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Erstmals fand die Landesschau der Rasse Rotes Höhenvieh im Rahmen des Jacobimarktes statt. Eingebunden in die Bezirkstierschau, bei der auch Rinder der Rassen Fleckvieh und Holsteins vorgeführt wurden, fanden sich sieben Züchter mit rund 20 Tieren ein. Bewertet wurden die Tiere von Wolfram Knorr von der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Er zeigte sich begeistert von der Qualität der Tiere. "Neben der Ausprägung der typischen Rassemerkmale fließt immer auch ein wenig der persönliche Geschmack ein", so Knorr, der beim Roten Höhenvieh eher eine dunkle Fellfarbe bevorzugt.

Erstmals fand die Landesschau der Rasse Rotes Höhenvieh im Rahmen des Jacobimarktes statt. Eingebunden in die Bezirkstierschau, bei der auch Rinder der Rassen Fleckvieh und Holsteins vorgeführt wurden, fanden sich sieben Züchter mit rund 20 Tieren ein. Bewertet wurden die Tiere von Wolfram Knorr von der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Er zeigte sich begeistert von der Qualität der Tiere. "Neben der Ausprägung der typischen Rassemerkmale fließt immer auch ein wenig der persönliche Geschmack ein", so Knorr, der beim Roten Höhenvieh eher eine dunkle Fellfarbe bevorzugt.

Bewertet wurde in drei Kategorien. Der beste von drei gezeigten Bullen war der sechsjährige "Ibo" von Hartmut Ritter aus Bebra. Der Preis für die beste Kuh mit Kalb ging an Jürgen Martin aus Lauterbach für "Dolli" mit Bullenkalb "Uran". Das beste Rind "Odette" kam aus der Herde von Astrid Steinhoff aus Wettenberg.

Als Kontrast zu den meist fleischbetonten Zuchttieren gab es eine Demonstrationsgruppe in Sachen Milchvieh. Die Haberlach-Hamacher GbR aus Kirtorf hält eine Herde Rotes Höhenvieh zur Milchproduktion, was eine Seltenheit ist. Knorr war begeistert, da es das in Thüringen gar nicht mehr gibt. Die Milchproduktion entspricht dem Demeter-Standard für Heumilch. Das bedeutet, dass die Tiere im Sommer auf der Weide bleiben und dort auch gemolken werden, im Winter besteht das Futter nur aus Heu anstelle der üblichen Grassilage.

Lobende Worte fand auch die Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung und Förderung des Roten Höhenviehs, Astrid Steinhoff. War die Landesschau bisher beim Wetzlarer Ochsenfest angesiedelt, so soll sie künftig in Ulrichstein stattfinden.

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